Guter Schutz im Webbrowser

Do, 8. Oktober 2020, Joël Schurter

Jeder kennt es und die meisten hassen es: Werbebanner auf Webseiten. Viele Internetnutzende setzen deshalb einen Werbeblocker wie Ublock Origin ein, doch wieviele Schutz-Addons sind überhaupt nötig und wann ist es zu viel des Guten?

Im Internet sind wir massenweise Tracker und Werbung, aber auch Mal-/Spyware ausgesetzt. "Datenkraken" wie Google, Facebook und Microsoft sind sehr an unseren Daten interessiert, denn damit lässt sich viel Geld verdienen. Je mehr man sich mit dem Thema Datenschutz im Internet beschäftigt, desto mehr wird einem bange, was zur Folge haben kann, dass man (fast zu Recht) 5–7 Tracker-, Skript- und Werbeblocker im Browser oder auch netzwerkweit installiert hat, was dann aber meist den Browser stark verlangsamt.

Ich empfehle deshalb nur folgende Blocker-Add-ons:

Diese drei Add-ons nutze ich nebeneinander im Firefox und sie laufen sehr gut und fügen sich perfekt aneinander an.

Während Ublock Origin auf Filterlisten setzt und anhand diesen Inhalte blockiert, lernt der Privacy Badger während dem Surfen automatisch dazu, wenn er eine (externe) URL mehrmals auf verschiedenen Webseiten antrifft (z.B. ein Analytics-Dienst). NoScript hingegen blockiert erstmal so ziemlich alles ausser HTML und CSS. Alles Weitere muss manuell erlaubt/verboten werden oder man aktiviert in den Einstellungen die Funktion "Top-Level-Domains temporär vertrauen", dann werden Skripte von der Domain, auf welcher man sich befindet erlaubt, der Rest aber weiterhin blockiert.

Natürlich gibt es noch weitere ähnliche Add-ons, doch bisher konnten mich nur diese drei wirklich überzeugen.