Nextcloud für alle? Ja, wie denn?

  Ralf Hersel   Lesezeit: 6 Minuten  🗪 24 Kommentare Auf Mastodon ansehen

Die Installation von Nextcloud für alle, sollte einfacher sein. Insbesondere für Anwender:innen mit Einsteigerkenntnissen.

nextcloud für alle? ja, wie denn?

Und wieder ist es mir schwergefallen, einen guten Titel für diesen Artikel zu finden. Doch ich möchte nicht den dritten Beitrag über Nextcloud in der "Serie: Ralf regt sich auf" schreiben. Ich habe jetzt zweimal versucht, meine Nextcloud von Version 32 auf 33 hochzuziehen. Zweimal bin ich an dieser Aufgabe gescheitert; zweimal musste mein Hoster ein Restore durchführen, was einwandfrei und schnell funktioniert hat. Danke metanet.ch. Jetzt hocke ich wieder auf einer funktionierenden Nextcloud 32.0.8 Installation und weiss nicht weiter.

Am Freitag habe ich mich dazu entschlossen, die funktionierende Installation zu behalten und daneben eine frische Nextcloud 33.0.2 zu installieren. Das macht mich traurig, weil ich seit vielen Jahren meine Nextcloud ohne Probleme auf neue Hauptversionen upgraden konnte. Da ich nur ein Webhosting zur Verfügung habe, gibt es dafür nur eine Lösung. Wer auf die Download-Seite von Nextcloud schaut, findet bei den Servern mehrere Möglichkeiten:

Was hier auffällt, ist, dass es keine offizielle Lösung für die Installation der Nextcloud bei einem Webhoster gibt. Den passenden Web-Installer gibt es "nur" bei den Community-Projekten.

Ein Schritt zurück

Bevor ich mit dem Erfahrungsbericht fortfahre, möchte ich einen Schritt zurücktreten. Eine eigene Nextcloud-Installation zu haben, ist Gold wert und beim Streben nach digitaler Souveränität ein Dreh- und Angelpunkt. Je nach Anspruch, kommen auch andere freie Cloud-Lösungen infrage. Deshalb erwähne ich Nextcloud nur exemplarisch und weil sie am weitesten verbreitet ist.

Der springende Punkt ist die Zugänglichkeit, womit ich die Einfachheit der Bereitstellung meine. 90 % der Leute haben überhaupt keine Vorstellung davon, worüber wir jeden Tag bei GNU/Linux.ch schreiben oder reden. Sie sind die Opfer der Big-Tech Firmen. Die verbleibenden 10 % haben von digitaler Selbstbestimmung gehört und interessieren sich dafür. Sie können sich eine managed Nextcloud bei Hetzner oder IONOS oder sonst wo für 5 bis 10 Euro pro Monat klicken. Dann gibt es Personen, die bereits ein Webhosting für ihre private Webseite oder für ein E-Mail-Konto bei einem Webhoster haben. Dafür gibt es den Web-Installer von der Community. Vermutlich ist die Nachfrage danach geringer, als ich sie einschätze.

Neuinstallation

Wie ich oben geschrieben habe, lässt sich meine Nextcloud 32 beim Webhoster nicht auf Version 33 upgraden, mit jeweils unterschiedlichen Fehlermeldungen. Eine zweite, parallele Installation ist kinderleicht und in 10 Minuten erledigt, falls man ein wenig technisches Verständnis hat. Dieses technische Verständnis ist vorhanden, wenn man ohnehin eine eigene Homepage bei einem Webhoster betreibt. Und so geht es (oder auch nicht):

  1. Den Web-Installer herunterladen: https://nextcloud.com/install/#community-projects
  2. Im Admin-Portal des Webhosters anmelden.
  3. Ein neues Verzeichnis unter httpdocs erstellen, z. B. "nextcloud" oder "nc".
  4. Die Datei setup-nextcloud.php (von Schritt 1) in dieses Verzeichnis hochladen.
  5. Eine Subdomain auf dieses Verzeichnis einrichten, z. B. "nextcloud.deinedomain.de".
  6. SSL/TLS-Zertifikat (Let's Encrypt) für die Subdomain einschalten, was manchmal eine Weile dauert.
  7. Eine Datenbank für Nextcloud erstellen, z. B. "MariaDB". Hierbei ist es wichtig, dass ihr euch den DB-Namen, DB-User und DB-Passwort notiert.
  8. Jetzt ruft ihr die neue Subdomain im Webbrowser auf: https://nextcloud.deinedomain.de. Falls alles OK ist, seht ihr die Begrüssungsseite des Webservers.
  9. Nun startet ihr den Web-Installer: https://nextcloud.deinedomain.de/setup-nextcloud.php
  10. Dann folgt ihr den Anweisungen des Web-Installers. Dort müsst ihr die Daten eingeben, die ihr euch vorher aufgeschrieben habt.
  11. Zack, fertig. Nun solltet ihr eine perfekt installierte Nextcloud haben.

Bei mir lief das nicht so perfekt. Am Ende des Installationsvorgangs jammerte Nextcloud, dass sie keinen Zugang zu den Nextcloud-Apps hat.

Zwar funktionierte die Nextcloud grundsätzlich, aber beim Aufruf von Systemmenü → Apps sehe ich diese Fehlermeldung:

Und ohne die Möglichkeit, Apps zu installieren, kann man mit einer Nextcloud nicht viel anfangen. Auch beim Aufruf von Systemmenü → Administrationseinstellungen zeigen sich viele Fehler und Warnmeldungen:

Nun ja - einerseits finde ich die ausführlichen Sicherheits- und Einrichtungswarnungen gut (die Details der Meldungen habe ich weggelassen), andererseits sind Anwender:innen mit mittlerem Wissen davon überfordert. Meine Vermutung war, dass ich bei einer Neuinstallation gar keine Warnungen zu Gesicht bekomme, weil der Web-Installer alles perfekt einrichtet. Doch das Gegenteil ist der Fall. Nach einer Installation muss an vielen Schrauben beim Webhoster gedreht werden, damit die Nextcloud zufrieden ist.

Ich gebe nicht auf, weshalb ich die Datenbank und das Verzeichnis lösche, und der frischen Installation eine zweite Chance gebe. Ich gebe auf, weil das Resultat das gleiche, wie bei der ersten Installation ist.

Was ist los mit Nextcloud 33?

Ich weiss nicht, was bei der Version 33 anders ist als bei den Versionen der letzten 10 Jahre, mit denen eine Installation bei einem Webhoster und die Aktualisierungen auf neue Hauptversionen fast immer ohne Probleme vonstatten gingen. Ja, manchmal musste man ein wenig frickeln, aber man hat es hinbekommen. Doch bei Version 33 funktioniert noch nicht einmal die Grundinstallation. Hierzu fallen mir mögliche Gründe ein:

  • Ralf ist zu blöd dafür. Das schliesse ich aus, weil ich in den vergangenen Jahren viele Nextcloud-Installationen bei Webhostern (eigentlich immer bei Metanet.ch) erfolgreich abgeschlossen habe.
  • Version 33 ist buggy.
  • Version 33 stellt spezielle Anforderungen an die Hosting-Umgebung, weshalb sie sich nicht mehr einfach installieren lässt.
  • Die Firma Nextcloud hat kein Interesse daran, dass sich Otto-Normal-Anwender:innen eine Nextcloud bei einem Webhoster installieren. Ein Hinweis darauf liefert die Tatsache, dass der Web-Installer nicht als offizielle Installationsmethode angeboten wird, sondern als Community-Projekt.

Die bevorzugte Installationsmethode ist:

Zur Installation von Nextcloud All-in-One gibt es bei uns auch ein Video von Lioh.

Das kann man vergessen, wenn nur ein Webhosting zur Verfügung steht. Für Nextcloud-AIO benötigt man einen richtigen Server (entweder Eisen oder einen VPS). Wer so etwas betreiben will, braucht wesentlich höhere Kenntnisse, als für den Nextcloud-Betrieb bei einem Webhoster nötig sind. Das ist definitiv nichts für Einsteiger oder für Leute mit mittleren Kenntnissen.

Und nun?

Wie gesagt, mir geht es nicht um die Selfhoster, die Dockeristas oder die VPS-Connaisseure, sondern um Elke und Rudi von nebenan. Auf dieser Anwenderseite sehe ich zwei Scenarien:

  • Null Ahnung: Eine managed Nextcloud klicken.
  • Wer bereits für ein Webhosting bezahlt, kann sich einen Anbieter suchen, bei dem Nextcloud mit zum Angebot gehört.

Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Deshalb habe ich nach "schweiz webhosting mit nextcloud" gesucht und bin hier gelandet: https://www.hosttest.ch/vergleich/nextcloud.html. Bingo, da wird Metanet.ch angeboten:

Dummerweise findet man bei Metanet.ch kein Angebot, welches ein Nextcloud-Hosting enthält. Wer auf den Link "Zum Anbieter" klickt, landet hier. Dort ist nichts von Nextcloud zu lesen. Ich werde die Tage mal mit denen telefonieren, um herauszufinden, was das soll.

Wem das alles zu kompliziert ist und wer gar kein eigenes Webhosting hat, kann sich bei Hetzner (oder IONOS, oder sonst wo) eine managed Nextcloud für gut 5 Euro im Monat kaufen. Falls ihr das möchtet, solltet ihr unbedingt darauf achten, ob es sich um eine shared-Nextcloud, oder um eine Installation mit Admin-Rechten handelt. Ihr wollt keine shared-Nextcloud haben, sondern eine mit Admin-Rechten, damit ihr Konten für Familienmitglieder und Freunde einrichten könnt. Ausserdem möchtet ihr selbst entscheiden, welche App in eurer Nextcloud bereitstehen.

Titelbild: https://pixabay.com/photos/compare-comparison-options-choice-5201278/ (modifiziert)

Quelle: https://nextcloud.com/de/installation/

Tags

Nextcloud, Installation, Einsteiger

Thoys
Geschrieben von Thoys am 13. April 2026 um 09:30

Hi,

wie du schreibst, es gibta ja Gratisaccounts, Community-Installer (hatte ich auch ein paar Jahre, jetzt bin ich bei einer bezahlten bei Hetzner) und Docker und händisch. Muss eben jeder finden, was ihm passt.

Mein Gedanke war, dass wenn ich ein Paket kaufe, hat der Hoster ja theoretisch Zugriff, wenn ich selber installiere und verschlüssele nicht. Ich vertraue auf Hetzner, dass die das nicht missbrauchen, aber es bleibt die Möglichkeit.

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Kommentar. Ich wundere mich auch, dass die Hoster tausend Programme per Oneklick anbieten, aber Nextcloud, xmpp und Matrix ist in der Regel nicht dabei. Das wäre super cool, wenn bei jedem Hosting, vergleichbar mit Wordpress, ein "Nextcloud-Installer mit einem Klick" dabei wäre.

Braucht wohl viel Leistung, aber irgend ein Cleveres Kerlchen könnte dafür doch eine Loßung finden ;-)

Vielleicht kommts ja irgendwann. Schönen Start in die Woche euch allen

rlx
Geschrieben von rlx am 13. April 2026 um 10:11

Danke Ralf für den Artikel. Ja, ich denke auch Nextcloud würde es gut tun, wenn es etwas leichter zu installieren wäre. ALLERDINGS halte ich es für 99% der User (wobei die Leser dieses Blogs hier sicherlich keine repräsentative Gruppe darstellen) für die weitaus bessere Alternative, wenn Sie auf eine Managed-Nextcloud zurück greifen.

Deshalb würde ich mir bei Nextcloud und all seinen Derivaten (zu denen ich frech auch OwnCloud und OpenCloud zähle) im öffentlichen Diskurs vielmehr konkrete Hinweise darüber wünschen, wie die Elkes und Rudis aus Deinem Artikel sich eine Nextcloud et al zulegen können. Wie oft habe ich Cloud-Vergleichstests gelesen - zwischen Dropbox, der Google Cloud und Nextcloud. Bei Nextcloud kam dann der kurze Hinweis: Zur Selbstinstallation. Womit diese Alternative in der Vergangenheit keine Alternative mehr war. Elke und Rudi kämen niemals auf die Idee sich mal eben eine Nextcloud auf einem Server zu installieren. Die wissen vermutlich nicht mal was ein Server ist.

Deshalb würde ich mir wünschen - nicht so sehr von GNULinux.ch - dass normale Userinnen und User viel leichter verstehen, dass eine Nextcloud ein Tool ist, das man von verschiedenen Anbietern bekommen kann. Ganz ähnlich wie eine Email-Adresse, die es von vielen Dienstleistern gibt (auch wenn ein paar sehr große dabei sind).

Ich habe selbst vor einiger Zeit nach einer Managed Nextcloud gesucht und fand es jetzt gar nicht so einfach, ein Angebot zu finden, das für mich passend war und dazu noch von einem vertrauenswürdigen Anbieter stammte. Ich glaube nicht, dass Elke und Rudi leicht fündig werden würden falls sie nicht gerade über Ionos stolpern oder kapieren, dass die Telekom auch die Nextcloud verwendet. Die digitale Zeitenwende, in der wir uns gerade befinden sollte schließlich nicht nur zur Folge haben, dass US-Firmen durch europäische und deutsche 'Schwergewichte' ersetzt werden, sondern idealerweise eine breitere und diversere IT-Landschaft zur Folge haben, mit kleinen, mittleren und größeren Anbieter. Zumindest würde ich mir das wünschen.

In diesem Sinne: Ja, Nextcloud sollte leichter installierbar werden, aber es sollte für die breite Nutzerschaft leichter werden gemanagte Nextcloud-Angebote zu finden und zu nutzen. ... und gerne auch ähnliche Dienste wie OpenCloud oder OwnCloud.

blackcrack
Geschrieben von blackcrack am 14. April 2026 um 09:30

"Deshalb würde ich mir wünschen.." ja, aber man installiert sich ne cloud um eben nicht von anbieter abhängig zu sein, ob es jetzt ICloud oder NextCloud oder PCloud heist, ist es dennoch auf FREMDEN!!!! Servern ... und genau das ist der Knackpunkt .. Man installiert sich.. und davon ist hier die Rede...! Nextcloud oder eine einfachere Cloud, damit man SEINE Daten nicht irgendwo hosten muss.. und das sagt dir jemand der nu seit mehr als 26 Jahren im netz iss (ich hab damals meine hardware aud em müll gezogen und hab Software ins land gebracht, damit Du sie so billig benutzen kannst.. und ja, ICH kann das sagen..).. ;) Also, Lern mit Software um zu gehen UND zu installieren und dann sprechen wir weiter ;) liebe Grüße Blacky

Christian Wolf
Geschrieben von Christian Wolf am 13. April 2026 um 10:13

Also, wer glaubt mit „klicke-bunti“-Kenntnissen eine Nextcloud aufzusetzen, wird spätestens auf der Zielgeraden scheitern . Wenn es dann doch ein wenig funktionieren sollte, dann bleibt der fade Beigeschmack, es funktioniert nicht so richtig. Angefangen bei den Apps, die auch zwischendurch Updates brauchen, dann ein kleiner Versionssprung und eine App, die ich aktiviert habe und vergessen führt zu einem Fehler, den ich nur in den Logfiles sehe und über die CLI reparieren kann. Oder die PHP-Version, die ich jeweils anpassen muss, memcache und redis sollten auch installiert sein, oder coturn, damit ein kleines Talk läuft ohne Hochleistungsbackend u.v.m. Für den engagierten Familienadmin ist das schnell zu viel und weil kleine Fehler das Nextcloud-Gebilde schon mal zum Einbruch bringen, bleibt es schnell ganz auf der Strecke. Wer es im kleinen Rahmen für die Familie will, der hat mehr Erfolg, wenn er sich einen Anbieter sucht.

Allen anderen sei gesagt, dass die Nextcloud wunderbar funktioniert und auch immer am Puls der Zeit ist. Klappt aber nur, wenn ich mich ein bissel reinkniee und keine Angst davor habe, auch mal einen Fehler zu suchen, zumeist ist das alles mit ein paar Konfigurationsänderungen beherrschbar oder auf der Kommandozeile schnell erledigt - aber ich brauche immer den Zugriff über ssh und das Terminal, wer dazu putty aufruft, der lässt besser die Finger davon.

blackcrack
Geschrieben von blackcrack am 14. April 2026 um 09:42

"Also, wer glaubt mit „klicke-bunti“-Kenntnissen eine Nextcloud aufzusetzen," ich will ein kind von dir ! *loooollll*** "you' Ma' Ma'Da' !

och so schlimm iss das garnich wenn Du willig bist.. nein nich mich heiraten, mit AI's um zu gehen und sein Wissen erweitern zu lassen, ich arbeite gern mit Google Such-AI auf gleicher augenhöhe Kumpel under chatgpt.com Nova, die recht viel ca 30KIB an daten schlucken kaqnn.. ehh ne, kein Sex ! Code, auch kein WC, programmierer Code wie bash oder so um dann was zusammen zu bauen, Also Nova kann man fragen mit "Erkläre mir" wie das oder jehnes funktioniert und Du wirst geschult ! Goc , also Search-AI hats frauf mal schnell in foren rum zu schauen und Wikis zu durchstöbern.. und kann dir auch helfen, als Kumpel, so sollte heut zu tage jeder in der lafe sein mit hilfe von AI sich die sachen ein richten zu können.. das tricky ding iss hald die nextcloud.conf in apache, damit eben alles funktioniert über ip aber selfhost.de domain-spezifisch , wenn man das letzt endlich eben über die Fritzbox zum laufen bekommt.. also von daher .. schuklterzuck geht das schon soweit, wenn man die neuste software benutzt, also damit mein ich AI anwendersoftware und man sie dann als echten kunpel benutzt, dann geht das schon klar .. ;)

liebe Grüße
Blacky

blackcrack
Geschrieben von blackcrack am 13. April 2026 um 10:41

Hi Ralf,

ich bin mit meinen PI5(8) jetzt mit 32 unterwegs und werd da auch nich so schenll was ändern, ich weis wenigstens daß Pictures nen bug hat und beim download ne doppelte angehängte adresse liefert um die zip zu posten.. alles eingerichtet bekommen.. jo, nur mit Such-AI von Google und der Nova auf chatgpt.com wo man mit "Erkläre mir" seehr weit kommt, aber Goc, , die Such-AI von Google, wie ich sie nenn.. oder eben ihn, der hat halt zugriffe auf foren und kann foren und wikis in sekunden durchsuchen und mir sagen, wie was geht, die Nova und goc sind heut zu tage die besten freunde, aber noch keine Schiffsavatare, die für mich meine kisten ordendlich administrieren, kommt aber mit hailo-10 und OpenClaw auch noch, da hab ich keine bedenken... Das schlimmste iss ja schon gefixt.. Und, Nextcoud hat sich vone iner Normal User Cloud um kohle zumachen in einen Industriestandart und Parlamentarier support gemousert, 2FA für den neurmalen User, warum !??!?! Bullschit ! Sip-Configuration, sowas sollte man angezeigt bekommen wenn man es installiert hat Aufzeichnungsbackend .. hea ?? und noch einen Standart-Deployment-Deamon .. lauter bullschtit was angezeigt wird, damit man es einbaut und Europäisch Konform iss... neee... neee... Gut, Forum und Talk schon ne gute sache, aber die einrichtung..ggrrcchhh... ohne Goc hätt ich das nich wirklich hinbekommen.. der bug in Pictures, ohne Goc hätt ich das nichmal mitbekommen und gedacht es liegt an mir wegen der einrichtung der nextcloud.conf die schon alleine echt heftig iss um nextcloud soweit zu bedienen und es dann soweit gut zum laufen zu bekommen.. nee, meine nexte Cloud sollte die kiste zusammenbrechen wird ne andere cloud sein, nichmehr so n kompliziertes ding wo man nichmal seine eigenen icons mehr benutzen kann, ganz zu schweigen vom richtigen theming wie es bei Owncloud möglich war, Opencloud hat sich ja auch entwickelt.. hab die Icons von den clouds in meinen Iconthemes auf plung/opendesktop auch dazu getan, daß man die richtigen Icons auswählen kann .. Oh ja, Nexcloud hat sich verändert... aber nicht wirklich zum Guten, denn webgl und Videokonferenzen kann man auch leichter gestalten, siehe auf meiner webseite, Webrtc unter "own links" das leider nichtmehr verteilt wird und die eigendliche webseite verschwunden iss.. hhhmmm...

liebe grüße Blacky

Herbert Hertramph
Geschrieben von Herbert Hertramph am 13. April 2026 um 15:04

Also Elke und Rudi würde ich immer zu einem der bekannten Nextcloud-Anbieter raten (wobei es sogar noch ein paar unbekanntere kleine Anbieter gibt, die zum gleichen Preis Collabora einschließen oder eine sehr persönliche Beratung anbieten). Man legt einen Account an, fertig. Und das können auch Elke und Rudi. Service, Betreuung, Backups, Updates und Absicherung - alles wird von dem Dienstleister übernommen. Vor ca. 6 Jahren bin ich auf eine solche Nextcloud umgestiegen, seit diesem Zeitpunkt alles problemlos.

Tatsächlich habe ich für meine Webseiten einen günstigen Hoster in Deutschland, der neben WordPress & Co. auch die 1-Klick-Installation der Nextcloud im Paket hat. Trotzdem nehme ich das nicht in Anspruch, weil dann zwar die Nextcloud nach zwei Minuten laufen würde, ich mich aber um den Rest selbst kümmern müsste.

Auf dem Homeserver habe ich zwar per 1-Klick-Installation Nextcloud und OwnCloud laufen, nutze aber beide kaum. Eine der wichtigsten Stärken von Nextcloud ist ja die Freigabemöglichkeit. Dazu müsste ich den Homeserver öffentlich zugänglich machen - für mich als "Nicht-IT-ler" ein viel zu großes Risiko.

Hoschl
Geschrieben von Hoschl am 13. April 2026 um 15:22

Sehe das wie Herbert. Hab Nextcloud auf dem Homeserver, aber Zugriff von außen nur über WireGuard. Bin jedoch am überlegen, ob ich mir nicht doch für ein paar Euros bei einem der bekannten Anbieter etwas buche. Keine Denken mehr an Sicherheit, Updates und Hardware.

Bob
Geschrieben von Bob am 14. April 2026 um 08:37

Welches sind denn die unbekannteren Anbieter die du empfehlen kannst?

The_Raven
Geschrieben von The_Raven am 13. April 2026 um 21:15

Aber wenn ich sage das Ding ist Buggy bekomm ich auf den Deckel! 😂 Das ganze Konzept ist fragwürdig. Ich habe mittlerweilen 4 meiner NCs (Selfhosting) auf 33 hoch gezogen. Sie laufen, aber eher schlecht als recht. Mittlerweilen habe ich gemerkt, dass das App "Maps", obwohl es nicht als inkompatibel mit NC 33 angezeigt wird, ganz komische Probleme verursacht. Man kann z.B. Dateien nicht mehr löschen (Fehlermeldung: Es geht halt einfach nicht). Warum dieses eine App so eine Auswirkung auf andere Kernfunktionen hat ist mir ein Rätsel! Oder anders: Es kann doch nicht sein das einzelne Apps die ganze Cloud lahmlegen! 😲 Das in so kurzer Zeit gleich mehrere Versionen nachgeschoben wurden zeugt ebenfalls nicht von Qualität. 🙄 Zum Glück haben meine Elkes und Ruedis mich der sich (gratis!) darum kümmert. 👍

blackcrack
Geschrieben von blackcrack am 14. April 2026 um 09:48

ich hab mit libmapcache meine sorgen, die update 1.14 in Fedora oder auch andere distros? sind buggy, ich warte auch schon auf die 1.15 oder so... schau mal darauf und frag mal die google Such-AI nach libmapcache was da sache iss und wenn de fedora hast, ob das überall iss .. liebe grüße Blacky

The_Raven
Geschrieben von The_Raven am 14. April 2026 um 13:40

Danke für den Hinweis. Ich verwende Debian. Habe mal geschaut aber so wie es scheint habe ich "libmapcache" nicht installiert. Das Problem ist übrigens bekannt und es gibt auch einen Bug-Report auf git. Leider scheint es jedoch so das "Maps" mehr oder weniger Tod ist. ☹️ Unglaublich schade, Maps ist bez. war ein super Tool. Ich verstehe aber auch das die Entwickler keine Lust haben bei jedem NC-Releas ihre Apps wieder anzupassen. Und so wie es scheint laufen seit dem 33er-Releas einige Apps nicht mehr richtig.

Peter
Geschrieben von Peter am 13. April 2026 um 23:10

Ich hoste NC seit 2 Jahren zuhause mit Docker und hatte nie irgendwelche Probleme. Aber in der Konklusion bin ich voll bei Ralf: Durchsetzen kann sich NC (oder Vergleichbares) nur, wenn man es "überall" fixfertig mieten kann. Wenn nur schon nie Suche nach einem Anbieter verhältnismässig kompliziert ist, wird es nur von Leuten gefunden werden, die NC bereits kennen - also sicher nicht von Rudi und Maria.

Olli
Geschrieben von Olli am 14. April 2026 um 08:15

Moin, ich betreibe meine Nextcloud-Instanz auf einem Pi 4 mit 2 GB RAM und angeschlossener externer 1 TB Festplatte. Es läuft für meine Zwecke alles recht performant: unter 500 MB RAM-Verbrauch und kaum CPU-Last. Da ich Dietpi als Server genommen habe, war die Installation sehr trivial und straightforward -> nach etwa 20 - 25 Minuten war die Installation komplett abgeschlossen. Ich muss dazu sagen, dass ich mein Setup als reines "Backup" (kein 3-2-1, ich weiß, hat mir dennoch viele Bilder nach dem Kaputtgehen einer Micro-SD gerettet) nutze. Außerdem ist die Nextcloud nur privat, also nur via VPN (Wireguard -> mit Fritzbox innerhalb von 5 min eingerichtet) erreichbar. Überlebenswichtig scheinen mir die Updates über Kommandozeile, auf DIESER Seite eine kurze Anleitung: https://gnulinux.ch/nextcloud-update-mit-der-kommandozeile Wenn man, wie Herbert im Kommentar erwähnt, die Freigabeoption als die Stärke von NC sieht, dann würde ich mir auch eine gemanagte Instanz bei Hetzner oder IONOS buchen. Wir "freien" Leute hier wollen uns aber schrittweise die Freiheit erkämpfen, habe ich den Eindruck. Grüße aus dem Norden, Olli

Marco
Geschrieben von Marco am 14. April 2026 um 09:56

Ich nutze derzeit Nextcloud AIO als Docker Container auf meinem unRAID NAS, früher hatte ich eine andere Variante, mit der ich aber immer wieder Probleme gerade bei Updates hatte.

Auch mit Nextcloud AIO hatte ich anfänglich massive Probleme, weshalb ich es immer wieder mal neu aufsetzen musste. Aktuell läuft es allerdings recht stabil muss ich sagen.

Ein "vorzeitiges" Upgrade auf Nextcloud 33 werde ich nicht durchführen, sondern warte einfach ab, bis das Update dann per "normalem" Update meines Docker Containers kommt.

Weiterhin nutzen wir im örtlichen Sportverein eine Nextcloud bei Hetzner für EUR 5,11 (Storage Share -> NX11). Hier habe ich in der Nextcloud ganz normal Admin-Rechte und kann jederzeit weitere Benutzer anlegen, wovon ich auch schon rege Gebrauch gemacht habe.

Im Gegensatz zu meiner Installation in der ich unter den Administrationseinstellungen immer wieder Fehler vorfinde, scheint die Installation bei Hetzner prinzipiell fehlerfrei zu sein. :)

Norbert
Geschrieben von Norbert am 14. April 2026 um 10:04

Erstmal bin ich froh, dass ich nicht der einzige bin der diese Probleme hat Ich betreibe Nextcloud seit Jahren auf Yunohost und bis jetzt war kein Update ein Problem Es gab nie Probleme beim Update aber das Update von 32.0.8 auf 33 schlug schon 3 mal fehl. Beim letztenmal half nur noch eine Deinstallation mit Restore um wieder eine funktionierende Nextcloud zu bekommen. Ein Test auf Dietpi und ZimaOS ergab das dort die Version 33 problemlos installiert wird . Eine Neuinstallation wohlgemerkt. Update auf V 32 auf 33 konnte ich dort nicht testen. Ich weiss nicht was bei Nextcloud los ist aber das Qualitätsmanagement hat stark Luft nach oben. Vielleicht ist der Privatnutzer ja auch wirklich nicht mehr die Zielgruppe und wird links liegen gelassen. Vielleicht können andere ja ebenfalls mal ein paar Tests machen.

Gast
Geschrieben von Gast am 14. April 2026 um 10:20

Hallo Ralf,

ein immer wieder kehrendes Problem bei einem Major Update. War zwar lange Ruhe aber bei der 33 gehts wieder los. Hast du mal vor Update alle nicht offiziellen Apps deaktiviert oder deinstalliert? Kannst ja nach einem Update wieder aktivieren.

Ralf Hersel Admin
Geschrieben von Ralf Hersel am 14. April 2026 um 13:16

Der Updater sagt mir, dass alle Apps für 33 in Ordnung seien. Aber ich kann es mal ohne Apps versuchen.

The_Raven
Geschrieben von The_Raven am 14. April 2026 um 17:04

Auf diese Aussage würde ich mich nicht verlassen. 😉 Es kann durchaus sein das der Update wegen einem App nicht klappt. Daher ist es definitiv einen Versuch wert.👍

Robert
Geschrieben von Robert am 14. April 2026 um 15:49

Das es ganze 5 verschiedene Download-Varianten beim Server gibt, ist schon - milde augedrückt - "verwirrend". Selbst für einen IT-affinen Menschen sind die dazu dort angezeigten Information nicht selbsterklärend oder auf den Blick leicht verständlich. Aber damit nicht genug, hat man die Downloads des (Desktop-) Clients ebenfalls in 3 voneinander separate Varianten unterteilt: Files, Talk und Apps. Das gleiche Spiel dann erneut bei den mobilen Apps, wieder 3 verschiedene Varianten für den Download. Das erleichtert rein gar nichts, schon mal besonders nicht bei der späteren Wartung (Updates und Aktualisierung). Ganz im Gegenteil, es erschreckt und verwirrt jeden NC Anwender und neuen Benutzer zusätzlich.

Markus Kah
Geschrieben von Markus Kah am 15. April 2026 um 09:35

Ich glaube Nextcloud passt einfach nicht mehr zu Shared Hosting. Das Konzept macht keinen Sinn mehr. Webhosting auf geteilten Servern ist gut, wenn man wie bei WordPress, Joomla, Drupal ein Backend hat mit PHP und Datenbank und ein mehr oder weniger fertiges ausgerendertes Frontend, am besten mit einem Cache in dem der JS Bytecode liegt. Nextcloud ist Collaboration, nicht Publication. Da geht es mehr um gleichzeitig auf der Plattform eingeloggte User, RAM Bedarf und Performance. Die Filestorage ist ein Notbehelf. Spass macht es erst mit Objektspeicher und das bekommst du von keinem Massenhoster.

neffets
Geschrieben von neffets am 16. April 2026 um 22:40

Verwende seit etlichen Versionen ein selbstgebautes Dockerfile der cron- und smb-Variante von https://github.com/nextcloud/docker/tree/master/.examples/dockerfiles . Bis auf Probleme mit einzelnen Apps läuft es im Vergleich zu klassischen Web-Installationen unauffällig gut.

Seit dem AIO-Image ist o.g. Repo leider nur noch Community-getrieben. Als schlanke NC-Alternative habe ich https://github.com/DioCrafts/OxiCloud entdeckt. Grundsätzlich hat NC den Stand von damals OwnCloud erreicht, nur dass man dank Apps Lesezeichen, Passwörter, Notizen, Kochbuch und vieles andere integriert hat.......

Manuel
Geschrieben von Manuel am 18. April 2026 um 19:49

Ich weiß viele mögen keine Snap-Installationen aber: Fix fertiges nextcloud mit Datenbank, Redis und allem drum und dran (inkl. Auto-Updates und Backups gehen dank dem Snap auch ganz leicht) in einer Zeile:

sudo snap install nextcloud

https://github.com/nextcloud-snap/nextcloud-snap

Hoschl
Geschrieben von Hoschl am 28. April 2026 um 08:52

Vielen Dank Ralf für Deinen Artikel ! Ich habe Nextcloud auf Dietpi laufen. Läuft echt super und so habe ich mich nicht getraut Nextcloud zu aktualisieren. Beim Lesen Deines Artikels fühlte ich mich bestätigt noch keinen Versuch unternommen zu haben. ABER dann habe ich mich durch die Kommentare gekämpft und gedacht, wenn ich, wie empfohlen, alle zusätzlichen Apps wie Memories, Notes, Kalender, Kontakte usw. deaktiviere, soll es wohl klappen. Also alle deaktiviert und im Browser die Aktualisierung angeschmissen. 7 Minuten später war alles durchgelaufen und tataaa :-)) Alle Apps wieder aktiviert und läuft fettesgrinsen

Hier auch mal ein Danke schön an Alle, die hier schreiben !