Es ist lange gutgegangen, doch am Mittwochabend war es seit Jahren mal wieder so weit. Beim Update auf die neue Hauptversion 33 hat sich meine Nextcloud verabschiedet. Doch von Anfang an: Seit einer gefühlten Ewigkeit verwende ich eine Nextcloud, und zwar, bevor sie überhaupt so hiess. Vorher hatte ich eine OwnCloud-Installation, also ca. ab dem Jahre 2010. Mit den Aktualisierungen auf neue Versionen war das immer schon ein Ritt auf der Rasierklinge, obwohl ich in den vergangenen Jahren damit kaum Probleme hatte.
Hosting-Arten
Wer eine Nextcloud nutzen möchte, hat dafür mindestens vier Optionen:
- Self-Hosting auf einem eigenen Server. Das kann ein Raspberry Pi zu Hause, oder ein VPS (Virtual Private Server) bei einem Hoster sein. Wie dem auch sei, ihr seid bei dieser Lösung für alles selbst verantwortlich.
- Betrieb auf einem managed Web-Hosting. Das ist interessant, wenn man ohnehin ein Web-Hosting laufen hat und die Nextcloud neben anderen Diensten (Website, E-Mail usw.) laufen lässt. Auch hierbei ist man für fast alles verantwortlich.
- Ein dediziertes Nextcloud-Hosting, welches es von vielen Anbietern für einen monatlichen Preis ab ca. 5 Euro gibt. Dabei muss man sich um nichts kümmern. Ein Beispiel ist das Angebot von Hetzner.
- Und es gibt die magere Variante ohne Admin-Rechte, die man auch kostenlos bekommt. Ein Beispiel ist der Dienst von adminForge. Für manche Ansprüche mag das genügen, insbesondere wenn es ums Ausprobieren geht.
Meine Nextcloud läuft im Web-Hosting neben anderen Diensten, die ich verwende. Der Vorteil ist, dass ich einen Betrag zahle und dort so viele Dienste installieren kann, wie ich Lust habe. Ich bin in der Nextcloud Admin und komme per ssh auf den Server, um mit occ (OwnCloud Console) arbeiten zu können. Letzteres ist das Kommandozeilenwerkzeug, mit dem die Nextcloud im Terminal dirigiert werden kann. Das braucht man, weil sich nicht alle Admin-Aufgaben im Frontend lösen lassen.
Der Crash
Nextcloud meldet immer brav, falls für Apps oder das System Aktualisierungen bereitstehen. Beim App-Update hatte ich noch nie Probleme; beim System schon des Öfteren. Fast immer traten die Probleme beim ersten Teil des Updates auf. Also an der Stelle, an der die Vorbereitung des Updates stattfindet:
Falls beim Abarbeiten dieser Schritte Probleme auftreten, liegt das häufig daran, dass die Quell-Server überlastet sind und man in ein Timeout läuft. Daher ist es ratsam, ein paar Tage zu warten, bevor man diese Prozesskette anstösst. Doch auch wenn die Kette nicht durchläuft, kann man das meistens flicken. Entweder stösst man den Prozess neu an (Retry update) oder man folgt der Anleitung in diesem Artikel.
Bei meinem Update von Version 32 auf 33, stockte der Ablauf mehrere Male, kam jedoch nach mehrmaligem 'Retry update' zum Ende. Danach startet man die eigentliche Installation der neuen Version. Das sah bei mir so aus:
Hier wird angezeigt, dass die Aktualisierung nicht funktioniert hat. Leider erfährt man nicht, was schiefgegangen ist. Danach befand sich meine Nextcloud im Wartungsmodus. Dann habe ich mich per ssh mit dem Server verbunden und das Update mit occ upgrade wiederholt. Dass man diese Möglichkeit hat, ist nicht selbstverständlich, insbesondere beim Betrieb auf einem Web-Hosting. Auch hierzu gibt es einen eigenen Artikel: Nextcloud warten mit OCC. Und so sah das bei mir aus:
...
Setting log level to debug
Updating database schema
Updated database
An unhandled exception has been thrown:
Error: Undefined constant "CURL_HTTP_VERSION_2TLS" in /httpdocs/nextcloud/lib/private/Http/Client/Client.php:62
Stack trace:
...
An dieser Stelle war ich mit meinem Latein am Ende. Ich hatte keine Ahnung, wie ich dieser 'unhandled exception' begegnen sollte. Deshalb habe ich gestern meinen Hoster gebeten, die Nextcloud-Datenbank und das Nextcloud-Verzeichnis aus dem Backup zu restoren, und zwar auf den Stand, bevor das Unglück geschah. Es dauerte keine 10 Minuten, bis mein Hoster (Metanet.ch) den Restore durchgeführt hatte. Danach lief meine Nextcloud in Version 32 wieder einwandfrei.
Jetzt denkt doch mal an die Kinder Dateien!
Am Abend des Ereignisses, habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie ich einen Datenverlust vermeide, ob ich die alte Installation komplett neu aufsetzen soll, und ob es besser ist, doch auf eine verwaltete Nextcloud-Installation umzusteigen. Bevor mir diese Gedanken kamen, habe ich erst einmal alle Computer, virtuellen Maschinen und das Smartphone von der Nextcloud getrennt, um unerwünschte Synchronisations-Effekte zu vermeiden.
Diese Trennung führte zu einem Erkenntnisgewinn. Man muss zwischen einer Remote-Einbindung der Nextcloud-Dateien und der Synchronisation selbiger unterscheiden. Und bei der Synchronisation ist zwischen der virtuellen und der physischen Sync zu unterscheiden:
- Remote-Einbindung: Dateien liegen ausschliesslich auf der Nextcloud. Lokal hat man nur Links.
- Physische Synchronisation: Dateien liegen sowohl auf der Nextcloud, als auch lokal vor.
- Virtuelle Synchronisation: Dateien liegen ausschliesslich auf der Nextcloud. Lokal hat man nur Links.
Die virtuelle Synchronisation ist ein falscher Freund, weil sie eine lokale Präsenz vortäuscht. Soweit ich informiert bin, gibt es diese Option nur unter MS-Windows. Wenn es um Daten-Redundanz geht, ist die physische Synchronisation die beste Wahl. Falls die Nextcloud in Flammen aufgeht, hat man weiterhin die lokalen Dateien.
Eine Nextcloud ist kein Backup-Medium! Niemals, nimmer, auf gar keinen Fall. Eine Nextcloud ist ein 'shared storage', wie ein File-Server. Eine Nextcloud benötigt ein eigenes Backup-Konzept.
Moooment, wir sind noch nicht fertig. Auf der Nextcloud liegen nicht nur Dateien, sondern auch die Daten diverser Apps, wie z. B. Kalender, Kontakte, Aufgaben, Rezepte und vieles mehr, je nachdem, welche Apps ihr dort verwendet. Bei mir sind es die PIM-Daten. Nach dem Ausfall meiner Nextcloud fehlten auf allen Geräten (Notebook, Desktop-PC, Smartphone) die Kalenderdaten, die Kontakte und die News aus dem Newsreader. Die PIM-Daten werden nicht synchronisiert, sondern über CalDAV und CardDAV mit den Endgeräten verbunden. Somit gibt es für diese Daten keine Redundanz: weg ist weg!
Deshalb empfiehlt es sich, diese Daten in das Backup-Konzept einzubeziehen. Wie man das effizient gestaltet, weiss ich noch nicht. Vorerst habe ich die PIM-Daten aus den Apps exportiert und in mein normales Backup einbezogen. Sie liegen nun lokal in einem versteckten Ordner:
Mir fällt bestimmt noch etwas ein, wie man das manuelle Exportieren automatisieren kann. Bei den Apps, die DAV unterstützen, dürfte das nicht schwierig sein. Doch was macht man mit den Apps, die keinen Standard unterstützen oder keine Exportmöglichkeit bieten?
Unter Berücksichtigung des Geschriebenen ist es bei einer gehosteten Nextcloud essenziell, dass der Restore aus dem Backup des Hosters funktioniert. Probiert das unbedingt aus. Löscht ein paar unwichtige Dateien und bittet euren Hoster, das Backup vom Vortag zu restoren.
Und jetzt?
Glücklicherweise habe ich nun wieder meine Nextcloud in Version 32. Die Nextcloud ist für mich ein tägliches und unverzichtbares Werkzeug. So etwas merkt man erst, wenn das Werkzeug nicht mehr zur Verfügung steht. Ich habe einen Plan: Sobald die Nextcloud in Version 33.0.1 vorliegt, werde ich das Upgrade erneut versuchen. Falls das schiefgeht, lösche ich alles und installiere die Nextcloud von Grund auf neu.
Titelbild: https://nextcloud.com/c/uploads/2025/01/Compare-once.svg (modifiziert)
Quellen: im Text




Die PIM werden bei mir über Davx5 gesynct. Somit habe ich die auch offline. Das wollte ich "damals" schon so haben, als bei mir o2 noch nicht 100% Abdeckung hatte...
Soweit ich gehört habe soll die Aktualisierung einer Nextcloud als Docker-Container faktisch nie, bzw. am wenigsten Probleme, bereiten. Bei dir läuft NC leider nicht als Docker, oder? Also fehlt diese Hosting-Art in der Liste.
Kalender und Adressbücher kann man über HTTP als vcf bzw ics laden (Automatisierung mit curl). URL ist wie folgt aufgebaut:
Ich habe gerade mal nach einem Bash Script zum Exportieren von Nextcloud Kalender und Adressbüchern gegoogelt und bin her drauf gestoßen:
https://codeberg.org/BernieO/calcardbackup
Vielleicht hilft dir das ja
Den Update Crash hatte ich auch mindestens 2x. Mich hat das letztendlich zu viele Nerven gekostet und ich bin auf eine vom Hoster gemanagte Nextcloud gewechselt; gut angelegte knappe 10 EUR. Ich kann im Übrigen nur zustimmen und bin auch nicht müde darauf immer wieder mantragleich hinzuweisen: Eine Cloud ist keine Datensicherung! Es kann sogar schädlich sein: wenn du Mist fabrizierst, dann wird dieser noch in der gleichen Sekunde synchronisiert - in dem Fall also ein richtiger Miststreuer.
By the way: Ich nutze für Pika für die Datensicherung; Simpel und als native GTK4 Anwendung ein Gnome-schmeichler.
Moin zusammen, ich bin bei Linux (Mint) total neu. Versuche mich seit Jahren mit Linux, komme aber über die erste Klasse nicht hinaus ;). Installationen ja, Rest nein! Irgendetwas ging immer nicht (Scanner, Internet, Drucker usw.). Mint und ich scheinen es aber gut miteinander zu meinen, gefühlt komme ich ein bisschen voran. Zumindest, wenn es nicht um Konsolenbefehle geht. Das ist aber nicht der Grund warum ich hier schreibe. Jetzt versuche ich mich schon seit 5 Jahren an einer eigenen # Nextcloud. Dank Claude habe ich sie auf meinem Raspberry5 seit letztem Wochenende (fast am Laufen) . Mir fehlt ein ein kleiner Schritt für einen reibungslosen Zugang, intern aber auch von extern. Mit Claude drehe ich mich hier auch immer Kreis. Mein Problem ist es ein Zertifikat zu erstellen, dass ich egal welcher Rechner oder welches Device auch immer über die Nextcloud App Dateien synchronisieren will, ich bei anmelden über die App eine Fehlermeldung bekomme, die vom Inhalt her laut Claude meint, mir fehlt ein Zertifikat. Hat hier jemand Lust mich zu retten? Mir vll. den letzten Schritt zu zeigen? Ich würde mich wahnsinnig freuen. LG Olli
Hast Du Zugriff auf Dein Zonenfile/DNS? Dann muss da ein Lets-Encrypt-Eintrag rein: nextcloud.hauptdomain.tld, CAA, 0 issue 'letsencrypt.org'. Anschließend muss der jeweilige Webserver dazu gebracht werden, sich das Zertifikat neu zu ziehen (der praktische Weg). Hast Du keinen Zugriff: dann muss auf jedem verwendeten Client-Gerät der öffentliche Schlüssel des vom Server (bzw. Dir) selbst ausgestellten Zertifikates importiert werden (sehr unpraktisch). Meine Empfehlung für ein schnelles Erfolgserlebnis ist, den Raspi/Server zunächst mit YunoHost einzurichten; die hilft mit ihrer Diagnose auch beim Thema Zertifikat. Sinnvoll ist in jedem Fall eine per DNS erreichbare Subdomain für NC.
Nextcloud ist aber bereits Oberstufe und hat nun wirklich nichts mehr mit der ersten Klasse zu tun. 😉 Was du brauchst ist ein signiertes Zertifikat z.B. von "Let's encrypt". Das im Detail zu erläutern ist jedoch nicht ganz so einfach, weil eben -> Oberstufe. Dazu bräuchte es wohl einen eigenen Artikel.
Eine Sicherung der Datenbank ist in der SSH-Sitzung mit dem Befehl mysqldump recht schnell erledigt. Alternativ über phpmyadmin.
Update-Empfehlungen:
Zunächst macht man ein serverlokales Backup des NextCloud-Ordners und der Datenbank. Ersteres wird allerdings sowieso angelegt und steht für eine Wiederherstellung zur Verfügung.
Vor einem Update, sollte man Apps, die nicht unter den „empfohlenen Apps“ gelistet sind, deaktivieren. Dann Datenbank reparieren:
php occ maintenance:mode --on php occ maintenance:repair --include-expensive php occ maintenance:mode --off Anschließend Index erneuern: php occ db:add-missing-indices Zuletzt Fingerprint erneuern: php occ maintenance:data-fingerprint
Jetzt läuft das Update durch.
P.S.: das Abkoppeln der Clients ist nicht nötig, da das Update sowieso den Maintennance-Modus aktiviert, der Zugriffe unterbindet. P.S.: Gegen eine Neuinstallation der NextCloud (ohne Datenbank) ist nichts zu sagen. Bei Erhalt der Datenbank (wegen der User und Rechte) geht das eigentlich recht fix: Download, entpacken, config-Files aus der Vorversion nehmen, fertig.
Dieses mal hat bei mir das Update geklappt. Halt einfach mit den üblichen "Warnungen" und "Problemen" welche es nach jedem Update zu beheben gilt. Allerdings verhält sich die Cloud nun "komisch". Maps läuft z.B. nicht mehr richtig. Wenn ich POIs bearbeiten will bekomme ich einfach nur einen weissen Bildschirm. Und ich konnte "plötzlich" gewisse Dateien nicht mehr löschen! 😳 Nach etlichem "Gebastel" wie File-Scan, DB-Check und weiss ich noch was alles hat es dann genau so "plötzlich" wieder funktioniert. Wie schon mehrmals gesagt (auch wenn es Leute gibt die anderer Meinung sind): Nextcloud zu administrieren ist ein Ritt auf der Kanonenkugel. Man weiss nie ob es nach dem Update noch läuft. Manchmal gibt es Probleme die man erst Tage nach dem Update bemerkt. Der Admin-Aufwand ist ziemlich hoch. Vor allem weil die Releas-Zyklen relativ kurz sind. Und ich bleibe auch dabei: die X.0.0 Versionen sind meistens die heikelsten! DOCH! Das ist so! Nun ist ja bereits die 33.0.1 RC1 ready. Das so kurz nach der 33.0.0 bereits die 33.0.1 kommt bestätigt doch auch irgendwie was ich gerade geschrieben habe oder? 😬
Nein, das bestätigt Deine Vermutung nicht.
Wo steht, dass die 33.0.1 etwas mit Installations-Problemen zu tun hätte? Im Übrigen ist es ein RC eine Beta. Wenn man Panik vor Hürden hat, sollte man nur die Stable-Version einsetzen.
Natürlich setze ich nur die stabilen Versionen ein (wobei ich da nicht wirklich sicher bin ob man es als "stabil" bezeichnen kann...). Aber dann bist du der Meinung, dass es "normal" ist kurz nach Veröffentlichung einer "stabilen Version" bereits die nächste Version nach zu reichen? RC ist im übrigen keine "Beta" sondern ein "Releas Candiadate" also schon über die Beta hinaus. Das heisst das die 33.0.1 bereits in den Startlöchern ist und vermutlich in den nächsten Tagen released wird. Und damit kommen wir wieder zu meiner Aussage das NC viel Admin-Aufwand beinhaltet weil ständig eine neue Version kommt. Und ob das Update dann klappt wird sich zeigen. Ich schnall schon mal den Sattel auf die Kanonenkugel. Feuer frei! 😉
Und nun ist 33.0.1 da. Nur wenige Tage nach dem letzten stabilen Release. Die Fingernägel konnten gar nicht nach wachsen in der kurzen Zeit. 🤪
Und jetzt versteh ich gar nichts mehr. Gerade kam im stable 33.0.1 und jetzt bietet er im beta chanel 33.0.1 RC2 an. Bitte was? 🤔
1 Woche später nun schon 33.0.2. Genau DAS habe ich gemeint. Man kommt gar nicht zur Ruhe so schnell wie die releasen. 🙄
Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn Featureitis auf Kosten der Stabilität geht, ist das selten gut. In so kurzen Zyklen große Updates rauszubringen, dabei ebenso schnell die älteren Versionen zu verwerfen und abzukündigen, schafft auch nicht gerade vertrauen. Dabei war und bin ich Nextcloud-Fan und möchte sie nicht mehr missen. Aber bei jedem Update kurze Fingernägel zu bekommen, fühlt sich nicht gut an...
Ein Backup Daten(bank) lässt sich prima mittels automysqlbackup automatisieren.
Ich habe vor zwei Monaten mextcloud lokal installiert. Ein interressantes Experiment: nur mit IPv6, weil die IPv4-Adresse hinter einem Carrier NAT ist, Syncronisation mit dem Handy nur über die Cloudflare-App 1.1.1.1 möglich (weil es sonst KEIN IPv6 hat). Die nextcloud lief auf dem Laptop, der nicht immer eingeschaltet ist…
Es funktionierte grundsätzlich, und in dieser Zeit habe ich mein Adressbuch tatsächlich über meine lokale Nextcloud verwaltet. Jetzt bin ich aber zu den Google Kontakten zurück, denn:
Jedesmal wenn was zu tun ist, muss ich erst wieder recherchieren, wie man gleich nochmal Docker startet/beendet, was ich da konfiguriert habe, usw. Da ich keine Expertise habe, und komplett auf Hilfe durch KI angewiesen bin, um das zu verwalten, habe ich entschieden: Das ist nix für mich. Obwohl es toll funktioniert. Ich hab sogar Nextcloud Office zum Laufen bekommen. Aber: Wenns Probleme macht, passt mir das nicht, und wenns keine Probleme macht, vergesse ich das Know-How um es zu warten, und das passt mir auch nicht. Es ist also gewissermaßen eine Zwickmühle: Entweder du wirst zu einem Teilzeit-Admin, um deine Skills präsent zu halten. Oder du lässt es ganz. Ich lass es ganz. Mit einer Träne im Auge.
Selbiges Problem. Update von 32.06 auf 33.0.0 scheiterte. Nichts ging mehr. Und wie du schreibst, war das zu Beginn eine lange Zeit so, dass ein Upgrade immer ein Ritt auf der Kanonenkugel war. Aus dem Grund warte ich immer bis zu 3. Minor Version. Diesmal "bekam ich aber Druck", das müsste unbedingt upgegradet werden. Also Test gemacht, was, wie ich erwartet hatte, voll in die Hose ging. Ich verstehe nicht warum die das nicht in den Griff bekommen. Das ist nun schon seit Jahren, eigentlich seit Begin so.
Probleme mit dem Web-Updater beruhen sehr oft auf Verbindungsproblemen: mache das Update über SSH auf der CLI – das klappt fast immer.
Darüber kann man meditieren:
Remote-Einbindung: Dateien liegen ausschliesslich auf der Nextcloud. Lokal hat man nur Links. .....
Virtuelle Synchronisation: Dateien liegen ausschliesslich auf der Nextcloud. Lokal hat man nur Links.
Man kann einen NextCloud-Server unterschiedlich für die Arbeit mit Dateien anbinden: Mit Remote-Einbindung ist eine Einbindung ohne den NC-Synch-Client gemeint. Zum Beispiel via WebDAV, FTP oder SMB/CIFS. Synchronisation bezieht sich auf den NextCloud-Synch-Client. Für beide Arten gibt es die Option, nur Links/Aliasse anzeigen zu lassen, und die Dateien erst herunterzuladen, wenn man sie anklickt – das soll Speicherplatz sparen.
Kontakte u. Kalender kann man in der Android App automatisch sichern, dazu gibt es einen Eintrag in den Einstellungen.
Durch das aufmerksame Lesen dieses Artikels habe ich eben meine Spiele Nextcloud, die ich nur benutze um mich fit im Thema zu halten, von 32.0.6 auf 33.0 upgedatet. Diese läuft unter Docker in einem LXC Container auf meinem Homelab Proxy Server. Update ging einfandfrei durch, keine Probleme gehabt. Muss aber auch sagen, dass ich diese Instanz, da ich sie nicht produktiv nutze so gut wie im unbenutzten Zustand habe, vielleicht war das (oder die Docker Basis) der Weg zum Erfolg.
Produktiv verlasse ich mich ganz gerne lieber auf die Nextcloud von der Telekom, da muss ich mir dann keinen Stress machen, wenn's mal nicht läuft.
Gruß in die Runde!
Es kann tatsächlich sein das Docker-Installationen weniger anfällig sind (es sieht sogar sehr danach aus). Allerdings bringt mir das leider nichts weil ich keine Docker-Installation habe und eine Migration nicht in frage kommt. Das ist wie wenn jemand sagt "Ich habe Probleme mit dem Auto der Marke X" und dann jemand sagt "Ach dann kauf dir doch einfach Marke Y". Das möchte ich einfach mal zu bedenken geben (und zwar generell und nicht an dich Stefan 😉). Zukünftig sollten wir vielleicht eine Art "Statistik" machen wo es zu Problemen kommt und ob es tatsächlich etwas mit Docker/Nicht-Docker zu tun hat. Wäre sicher interessant. 😎
Mein Problem bei Metanet war, dass ich aus der CLI nicht mit PHP 8.4 arbeiten kann. Den Fehler wie bei dir in der cli hatte ich weil PHP 8.4 nicht verfügbar ist.
Ich muss also über das Web Frontend arbeiten. Meine Cron scripts funktionieren daher nicht mehr.
Die PHP-Version lässt sich im CLI per Befehl einstellen: ln -sfv /usr/bin/php84 /usr/bin/php
Es ist immer eine gute Idee vor dem Upgrade einmal nachzusehen ob sich die Systemvoraussetzungen für die Installation geändert haben. PHP Version 8.2 läuft demnächst aus und 8.5 kann bereits genutzt werden. Wenn man da nicht aufpasst, gibt es anschließend bestimmt Probleme.