Im Laufe der Jahre haben sich bei mir unzählige (PDF-)Dokumente zum Themenbereich Lehramt und Schule angesammelt. Längst lohnt sich der Zeitaufwand nicht mehr, da noch mit Schlagworten oder systematischen Einordnungen zu hantieren - nur gelegentlich benötige heute noch ich einzelne Stellen aus dem Wust von Materialien.
In solchen Fällen ist es gut, wenn man einfach ein Suchtool auf den Bestand ansetzen kann und sich ein bisschen durch die Resultate klickt. Eine Reihe von Tools erledigen diesen Job, indem sie z. B. vorab einen Index der Inhalte bilden. Clapgrep kommt ohne einen solchen Index aus - und ist trotzdem sehr, sehr flott unterwegs.
Sofern es sich um PDF-Dokumente handelt, wird zu jeder Fundstelle die Seite in einer Vorschau angezeigt - samt farblicher Markierung der Begriffe.
Markierung der Fundstellen in der Vorschau
Office-Dokumente werden auch durchsucht und aufgelistet, aber die Vorschau für diese Formate ist noch in Arbeit. Dafür wird z. B. bei Folien die Nummer jener Folie aufgeführt, die das Suchwort enthält. Ein Klick auf den Dokumententitel öffnet die Datei in der dazugehörigen Anwendung. Komplexere Anfragen können mit Regex-Suchen durchgeführt werden.
Alternativ lässt sich das Tool auch als blitzschnelle Suche nach Dateinamen nutzen:
Suche nur innerhalb von Dateinamen
Prinzipiell erhält man mit Clapgrep ein grafisches Frontend für das Terminal-Tool ripgrep, das als extrem performantes Rust-Tool bekannt ist. In Zukunft soll es noch eine Textsuche in Bildern geben und Dateien im EPUB-Format sollen durchsuchbar sein.
Mir gefällt das Tool gerade für die gelegentliche Suche in einem Bestand und das kurze Nachschlagen einer Stelle, an die man sich verschwommen erinnert. Damit entfällt der "Pflegeaufwand" für Index-Aktualisierung, Vorab-Auswahl bestimmter Verzeichnisse usw. (Für ein systematisches Dokumentenmanagement nutze ich Paperless-ngx, aber das erfüllt dann völlig andere Aufgaben.)


