Fuchsia folgt dem Open Source Modell

Do, 10. Dezember 2020, Ralf Hersel

Seit einigen Jahren arbeitet Google an dem neuen Betriebssystem Fuchsia. Im Gegensatz zu Googles zuvor entwickelten Betriebssystemen Android und Chrome OS, die auf dem Linux-Kernel basieren, basiert Fuchsia als Echtzeitbetriebssystem auf dem neuen Kernel Zircon (ehemals Magenta). Zircon wurde vom Projekt Little Kernel abgeleitet, das als Android-Bootloader dient und in C geschrieben ist. Wie Google nun bekannt gab, wird die Entwicklung nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Man erweitert das Open-Source-Modell von Fuchsia, um Beiträge aus der Öffentlichkeit willkommen zu heissen.



In den letzten vier Jahren wurde an Fuchsia gearbeitet, wobei der Fokus auf Sicherheit, Aktualisierbarkeit und Leistung stand. Wer sich für die bisherige Entwicklung des Betriebssystems interessiert, kann im zugehörigen Git-Repository nachsehen. Ab sofort erweitert Google das Open-Source-Modell von Fuchsia, um es der Öffentlichkeit zu erleichtern, sich mit dem Projekt zu beschäftigen. Es gibt neue öffentliche Mailinglisten für Projektdiskussionen, ein Governance-Modell, um zu verdeutlichen, wie strategische Entscheidungen getroffen werden, und ein Issue Tracker wurde geöffnet, damit die Öffentlichkeit sehen kann, woran gearbeitet wird. Das Projekt begrüsst qualitativ hochwertige, gut getestete Beiträge von allen. Es gibt jetzt einen Prozess, um Patches einzureichen, oder man wird Committer mit vollem Schreibzugriff. Eine technische Roadmap zeigt die geplante Entwicklung auf.

Quelle: https://opensource.googleblog.com/2020/12/expanding-fuchsias-open-source-model.html

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