GNOME-Extension: nothing to say

Di, 9. Juni 2020, Lioh Möller

In letzter Zeit wurden Video- und Audiokonferenzen für viele von uns zum festen Bestandteil des täglichen Lebens. Einige Anwendungen wie Jitsi bieten Shortcuts und Icons um das Mikrofon stumm zu schalten oder zu aktivieren. Auch kommt oftmals eine Spracherkennung zum Einsatz, welche das Mikrofon bei Aktivität aktivieren kann. Allerdings kann dies bei starken Umgebungsgeräuschen auch zu Fehlinterpretationen führen.

Die Macher von nothing to say haben sich überlegt diese Funktionalität auf die Ebene des Betriebssystem beziehungsweise des Desktops zu verlagern. Das Plugin für die GNOME-Shell fügt ein Mikrofonsymbol zur oberen Leiste hinzu, welches nur angezeigt wird, wenn Aufnahmen aktiv sind. Über einen Klick darauf oder einen Keyboard-Shortcut lässt sich das Mikrofon schnell aktivieren oder deaktivieren. Eine Push-To-Talk Funktion ist ebenfalls integriert. Die Erweiterung kann aus dem Extension Repository von GNOME installiert werden.

Quelle: https://github.com/wbolster/nothing-to-say