Lernen mit System: Anki

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Anki ist eine Open-Source-Karteikarten-App, die Lerninhalte organisiert und genau dann wiederholt, wenn man sie vermutlich bald vergessen würde.

lernen mit system: anki

Ich lerne seit ein paar Jahren Spanisch – und ziemlich schnell war klar: Ohne das richtige System wird das ein fortwährendes Auf und Ab. Eines der wichtigsten Tools, um auf meinem Weg die Tendenz nach oben zu halten, ist dabei Anki.

Was ist Anki?

Im Kern ist Anki eine digitale Karteikarten-App, die nicht einfach nur Karten abspult, sondern sie intelligent organisiert und mir genau dann wieder anzeigt, wenn ich sie wiederholen sollte.

Am Anfang wirkte das Ganze kompliziert. Aber sobald ich es einmal richtig eingerichtet hatte, wollte ich es nicht mehr missen. In diesem Beitrag zeige ich, wie ich Anki einsetze und warum es für mich gut funktioniert.

Anki ist nicht nur etwas für Sprachlernende. Man kann es für so ziemlich alles nutzen, was man sich merken möchte.

Ein weiterer Punkt, der Anki besonders macht: Die Software ist Open Source. Dadurch ist über die Jahre ein riesiges Ökosystem an Erweiterungen entstanden, mit denen sich das Lernen individuell anpassen lässt – von einfachen Layout-Änderungen bis zu komplett neuen Funktionen.

Überall lernen und einfach synchronisieren

Man kann Anki überall nutzen und die Karten einfach synchronisieren. Die Software läuft auf Windows, Linux und macOS – genauso wie auf Smartphones und ganz ohne Installation als Webversion.

Die Android-App AnkiDroid Flashcards bei play.google oder F-Droid ist kostenlos, ebenso wie die Desktop-Versionen. Die iOS-App (also iPhone und iPad) AnkiMobile Flashcards kostet hingegen einmalig etwas. Die Desktop-Versionen findet man unter apps.ankiweb.net.

Lohnt sich ein Anki-Account in der Webversion? Meiner Erfahrung nach ja. Man kann Anki zwar ohne Account nutzen, aber erst mit einem Web-Konto werden Karten und Lernfortschritt zwischen den Geräten synchronisiert. Gerade wenn man regelmäßig lernt, ist das sehr praktisch: Man kann jederzeit auf jedem Gerät weitermachen, ohne etwas manuell übertragen zu müssen.

Optional: Anki selbst hosten. Wem Datenschutz oder Unabhängigkeit wichtig ist, der kann Anki selbst hosten. Dafür gibt es einen eigenen Sync-Server. Das ist allerdings eher ein fortgeschrittenes Setup: Man muss sich selbst um Einrichtung, Wartung und Backups kümmern. Dafür hat man die volle Kontrolle über seine Daten und ist nicht auf den offiziellen Server angewiesen.

Inhalte teilen

Einer der Vorteile von Anki ist, dass man sich fertige Decks von anderen Nutzern herunterladen kann. Es gibt eine große Sammlung an Karteikarten zu unterschiedlichsten Themen.

Gerade am Anfang kann das sehr hilfreich sein, weil man nicht sofort eigene Karten erstellen muss, sondern direkt mit dem Lernen beginnen kann. Außerdem bekommt man ein Gefühl dafür, wie gute Karten aufgebaut sind, und kann sich Best Practices abschauen.

Trotzdem erstellt man idealerweise die meisten Karten-Decks selbst. Das hat den Vorteil, dass man die Inhalte genau auf das eigene Lern-Niveau und die persönlichen Lernziele anpassen kann.

Außerdem sollte man nicht jedes Deck ungeprüft übernehmen. Einige sind sehr einfach gehalten, andere enthalten sogar Fehler. Gleichzeitig gibt es aber sehr gute Ressourcen mit zusätzlichen Erklärungen und Kontext. Beispielsweise behandelt die Website asiteaboutnothing.net eine eigene Lernmethode zur spanischen Konjugation und bietet darauf aufbauend ein Anki-Deck.

Inhalte erstellen

Beim ersten Start von Anki erscheint eine leere Oberfläche. Um mit dem Lernen beginnen zu können, muss ein neues Kartendeck erstellt und gefüllt werden.

Inhalte in Anki sind Notizen und Karten, und das hat mich am Anfang sehr verwirrt: Eine Notiz ist der gespeicherte Inhalt, eine Karte die daraus erzeugte Abfrage. Aus einer Notiz können mehrere Karten entstehen. Das passiert zum Beispiel, wenn man mehrere Abfrage-Richtungen angelegt hat. Bei einer Vokabel bedeutet das, dass aus einer Notiz automatisch sowohl eine Karte Deutsch -> Spanisch als auch Spanisch -> Deutsch erstellt wird.

Bei komplexeren Notizen können zusätzliche Karten für Beispiele und Definitionen bis hin zu Plugins, die das Abfragen von Lückentexte in Bildern ermöglichen, entstehen.

Das nächste Bild zeigt, wie man Notizen und Karten in der Anki-Desktop-Anwendung auswählen kann. Zuerst klickt man im Menü auf Kartenverwaltung. In dem sich dann öffnenden Fenster kann man Karten und Notizen auswählen.

In der Kartenverwaltung legt man die Notizen an. Wer tiefer einsteigen möchte, kann das Design mit CSS individuell verfeinern. Felder fügt man über den Button Felder hinzu. 

Sie lassen sich mit HTML gestalten. Der nachfolgende HTML-Code, der auch im folgenden Bild zu sehen ist, zeigt die vollständige Konjugationstabelle für das Verb dar in der Gegenwart an. Wie es sich später auf der Karteikarte verhalten und wie es aussehen wird, zeigt das letzte Bild in diesem Abschnitt.

<table align="center" class="hint">
<tbody>
<tr><th>yoth><td>d<b>oyb>td><th>nosotrosth><td>d<b>amosb>td>tr>
<tr><th>th><td>d<b>asb>td><th>vosotrosth><td>d<b>aisb>td>tr>
<tr><th>élth><td>d<b>ab>td><th>ellosth><td>d<b>anb>td>
tr>
tbody>
</table>

Danach kann man die Felder via Button Karte im Karteneditor positionieren und mit Funktionen versehen. Ich beschreibe den Karteneditor im nächsten Abschnitt anhand der Desktop-Version. Die Bedienung am PC ist deutlich komfortabler. Außerdem sind einige der beschriebenen Bearbeitungsmöglichkeiten in den Smartphone-Apps nicht verfügbar. Mit den erstellten Karten kann man nach der Synchronisation jedoch problemlos mobil lernen.

Karteneditor

Die nachfolgenden Bilder zeigen ein Anki-Template zum Konjugieren von Verben.

Auf der Vorderseite (siehe nächstes Bild) wird ein Feld Pronomen zusammen mit dem Infinitiv eines Verbs angezeigt. Darunter werden zusätzlich zwei weitere Felder Form 1 und Form 2 für die Zeitform in Klammern ausgegeben. Außerdem wird ein Eingabefeld eingeblendet, in das man den Inhalt des Feldes Kontrolle eintippen muss. Diese Inhalte überprüft Anki später und zeigt das Ergebnis des Vergleichs farblich dar.

<div id=front>
    <div class=question>{{Pronomen}} 
        <span class=infinitiv>{{Infinitiv}}span>
 div>
    <div class=forma>({{Form 2}} {{Form 1}})div>

 {{type:Kontrolle}}
div>

Auf der Rückseite (siehe nächstes Bild) wird zunächst der Inhalt der Vorderseite erneut eingeblendet. Danach erscheint wieder das Pronomen, kombiniert mit dem Feld Antwort, das die richtige Lösung enthält. Diesen Teil habe ich mir bei einem schon fertigen Deck abgeschaut. 

Zusätzlich werden Hinweise angezeigt, die verborgen sind und erst durch Anklicken sichtbar werden. Diese Felder habe ich ergänzt, weil es mir wichtig ist, neben dem Verb auch einen passenden Satz zu lernen, mit Schlüsselwörtern, die für diese Zeitform relevant sind.

Im großen Feld links befindet sich der Code für die Ansicht der Karten. Dieser wird in HTML geschrieben. CSS und JavaScript sind möglich. Rechts daneben ist die Live-Vorschau. In ihr bekommt man beim Erstellen schon ein Gefühl dafür, wie die Karte später beim Lernen reagiert. Sobald man im Code einen Feldnamen in doppelten geschweiften Klammern schreibt (beispielsweise {{Vorderseite}}), wird dieser beim Lernen in der Anwendung durch die passenden Inhalte ersetzt.

{{FrontSide}}

<div id=reverse>
    <div>
    {{Pronomen}} 
    <span class=answer>{{Antwort}}span>
  div>
    {{hint:Hinweis}}
div>

<div>
    {{hint:Beispielsatz es}}
div>

<div>
    {{hint:Beispielsatz de}}
div>

Im Bereich Stil gestaltet man das Design der Karten mit CSS.

Wie oben schon erwähnt, kann der Hint komplex sein. Das nächste Bild zeigt die Konjugationstabelle für alle Personen in der Zeitform, wobei die relevanten Teile farblich markiert sind. 

Soweit zu den Inhalten. Der nächste Abschnitt beschreibt, wie man die Lernintervalle für sich passend einstellt.

Einstellungen für Anki

Anki basiert auf dem Prinzip der verteilten Wiederholung oder Spaced Repetition: Karten, die man bereits gut beherrscht, werden in immer größeren Abständen wiederholt. Karten, die schwerfallen, tauchen dagegen häufiger auf. SM-2 und FSRS sind verschiedene Algorithmen, die Anki beide ermöglicht.

Das System funktioniert automatisch, trotzdem lohnt es sich, grundlegende Einstellungen genauer anzuschauen, denn Menschen sind verschieden.

Präferenzen

Wenn man Karten bearbeitet, begegnen einem vier Antwortoptionen:

  • Again/Nochmal → die Karte war falsch oder nicht gewusst
  • Hard/Schwer → man hatte Schwierigkeiten, konnte sie aber noch lösen
  • Good/Gut → die Karte war richtig und sitzt einigermaßen sicher
  • Easy/Einfach → die Karte war sehr sicher und sofort präsent
Header 1 Header 2

Diese Bewertungen steuern direkt, wann eine Karte wieder auftaucht. Dabei gilt: Je besser man eine Karte bewertet, desto länger wird das Wiederholungsintervall. Bei Again wird sie dagegen sehr schnell wieder im Stapel mit den Wiederholungen aufgenommen.

Wichtig ist dabei, dass es keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt. Die Tasten sind eher ein Werkzeug zur Selbsteinschätzung. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, wie streng oder großzügig man sich selbst bewerten möchte.

Ich klicke manchmal bei einem Wort auf den Button Easy, obwohl ich es noch nicht wirklich kann, wenn es mir gerade nicht wichtig ist. Ganz löschen möchte ich die Karte aber auch noch nicht.
Oder: Generell bin ich nicht extrem streng mit mir, wenn ich wenig Zeit zum Lernen hatte und der Stapel an Wiederholungen dadurch stark angewachsen ist. Weniger ist dann manchmal mehr, denke ich mir.

Die allgemeinen Einstellungen oder Preferences steuern das Verhalten dieser Antwortoptionen für das gesamte Programm, also für alle Karten-Decks. Hier legt man unter anderem fest, wie viele neue Karten pro Tag erscheinen, wie viele Wiederholungen man schaffen möchte und wie streng das System neue Karten einführt.

Gerade am Anfang lohnt es sich, diese Werte eher zurückhaltend zu setzen und erst einmal mit dem Standard zu beginnen. Zu viele neue Karten wirken motivierend, können aber schnell dazu führen, dass sich ein großer Berg an Wiederholungen aufstaut.

Wo die allgemeinen Einstellungen oder Preferences  am PC zu finden sind und wie der Standard laute, zeigt das nächste Bild.

Spannend finde ich, wie sich die berechnete Zeit für Wiederholungen auf den Antwortbuttons (Schwer, Gut, Einfach) verändert. Sie hängt von den Einstellungen sowie vom aktuellen Lernstatus der Karten ab. Bei der Entscheidung, welchen Button man auswählt, sollte man sich jedoch nicht von der angezeigten Zeit beeinflussen lassen, wenn man den Lernalgorithmus sinnvoll nutzen möchte.

Deck-Optionen

Neben den globalen Einstellungen gibt es in Anki noch die Deck-Optionen. Diese gelten nicht für das gesamte Programm, sondern nur für ein einzelnes Deck.

Das ist besonders praktisch, wenn man unterschiedliche Themen lernt. Ein Spanisch-Deck zum Konjugieren kann zum Beispiel andere Einstellungen benötigen als ein Deck mit Worten und Redewendungen, das man anlegte, weil man sie im täglichen Leben nutzt.

Bei mir gibt es Decks, die ich nicht täglich, sondern eher gelegentlich anschaue. Beispielsweise die Namen wichtiger deutscher Politiker oder die Hauptstädte der 193 UN-Staaten. Dort wähle ich eher großzügige Intervalle.

Ganz allgemein legt man in den Deck-Optionen fest, wie viele neue Karten pro Tag in einem Deck erscheinen, wie viele Wiederholungen maximal angezeigt werden, wie schnell neue Karten in den Lernprozess eingebaut werden und wie stark Anki die Wiederholungsabstände anpasst.

Meiner Meinung nach sollte man diese Einstellungen jedoch erst ändern, nachdem man eine Zeit lang gelernt hat. Erst dann bekommt man ein Gefühl dafür, wie das System mit neuen Informationen umgeht, wie regelmäßig man selbst lernt und welche Anpassungen wirklich sinnvoll sind.

Warum das wichtig ist: Erlaubt man zu viele neue Karten pro Tag, wächst der Stapel an Wiederholungen schnell stark an. Irgendwann kommt man mit den Wiederholungen kaum noch hinterher und der eigentliche Lerneffekt geht teilweise verloren, weil man nur noch abarbeitet.

Zu wenige neue Karten haben dagegen den gegenteiligen Effekt: Man lernt sehr stabil, aber deutlich langsamer.

Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, zu früh zu viel zu optimieren. Meiner Erfahrung nach bringt es in der Praxis mehr, einfach regelmäßig zu lernen und erst später an den Einstellungen zu feilen.

Fazit

Soweit mein erster Erfahrungsbericht mit Anki. Es gibt noch viele weitere Funktionen, Einstellungen und Möglichkeiten zur Anpassung.

Mein eigenes Setup verändert sich über die Zeit immer wieder und wird sich vermutlich weiter anpassen. Dieser Beitrag ist deshalb weniger als vollständige Anleitung gedacht, sondern eher als Einstieg und persönlicher Überblick.

Wie ich Anki in Zukunft weiter nutze und welche Anpassungen sich noch ergeben, werde ich, wenn Interesse besteht, in weiteren Beiträgen zeigen. Nutzt hier jemand Anki schon?

Titelbild: https://pixabay.com/photos/post-it-notes-desk-grades-working-4046063/

Quelle: https://apps.ankiweb.net/

Tags

anki, Lernen

Klaus
Geschrieben von Klaus am 21. Mai 2026 um 14:19

Auch ich benutze Anki täglich und habe mittlerweile eine ganze Liste an Decks aufgebaut. Da sich meine Bedürfnisse über die Jahre geändert haben, sind die meisten Decks eher von historischer Art. Ich bringe es aber nicht übers Herz sie zu löschen. Meine Erfahrung ist:

  1. Einfach halten. Je kleiner die Wissenshäppchen sind, desto schneller verarbeite und memorisiere ich sie

  2. Für praktisch alle Decks verwende ich die Notizversion "Basic - optinal reversed card" (zumindest heißt es bei mir so). Grund dafür ist, daß ich für jede Notiz eintscheiden kann, ob ich sie in beiden Richtungen Front-to-Back und Back-to-Front oder nur Front-to-Back kennen will. Die Notizversion hat 3 Felder. Nur wenn im 3. Feld irgendein Zeichen steht, werden von der Notiz 2 Karten generiert, jeweils eine für jede Richtung. Die Karten bleiben aber fest verknüpft über die Notiz verknüpft.

  3. Weniger Anki-Anpassungen resultieren in mehr Lernzeit. Ich habe früher viel Zeit in das Anlegen von eigenen Feldern und dem Design investiert. Letztendlich hat das bei mir nur dazu geführt, dass das Eingeben von neuen Daten sehr viel aufwendiger und zeitraubender wurde.

Astrid hat zurecht mehrmals darauf hingewiesen, dass man erstmal mit den Standardeinstellungen arbeiten sollte. Damit kommt man schon sehr weit und für die meisten Zwecke ist es genau das was man braucht.

Astrid
Geschrieben von Astrid am 22. Mai 2026 um 10:44

Danke für deine ausführlichen Ergänzung Das mit den „historischen“ Decks kenne ich auch zu gut.

Und ja: Weniger Basteln, mehr Lernen ist vermutlich einer der besten Anki-Tipps überhaupt. Wobei ich beim Erstellen der Karten auch lerne.

Bostaurus
Geschrieben von Bostaurus am 21. Mai 2026 um 20:45

Ich habe vor etwa zwei bis drei Jahren einen Versuch mit Anki gemacht, um Französisch zu lernen. Ich fand im Netz mehrere Anleitungen, jedoch stimmte häufig die Terminologie nicht mit meiner Anwendung überein. Ich muss auch sagen, dass von den hier gezeigten Screenshots mich nichts erinnert an das, was ich damals. Ich habe dann ziemlich bald wieder gelöscht, weil ich mit der Bedienung nicht klar kam.

Astrid
Geschrieben von Astrid am 22. Mai 2026 um 10:43

Das kann ich gut nachvollziehen. Gerade am Anfang wirkt Anki oft unnötig kompliziert, was schnell frustrierend wird.

Mir ging es anfangs ähnlich. Heute macht es mir aber Spaß, und mich motivieren die Statistiken. Wobei es beim Sprachenlernen nur eines von vielen Werkzeugen ist. Vielleicht wirken die Bilder anders, weil ich individuell erstellte Karten zeige.

Robert
Geschrieben von Robert am 21. Mai 2026 um 22:27

Es gibt noch viele weitere alternative Flashcard Systeme:

Arsnova click - OS Create Quizzes for the Classroom https://arsnova.eu/ Awesome Anki - Anki Add-Ons, Decks and Resources https://github.com/tianshanghong/awesome-anki Brainscape - Flashcards for Serious Learners https://www.brainscape.com/ Chegg Prep - Find, Create and Study Flashcards https://www.chegg.com/flashcards ClassQuiz - OS Create Quizzes for the Classroom https://classquiz.de/ Cram - Create and Share Online Flashcards https://www.cram.com/ Flashcard Machine - Create, Study and Share Flashcards https://www.flashcardmachine.com/ FlashcardX - OS AI Generated Flashcards https://ai.flashcardx.com/ How To Remember Anything Forever-ish ML https://ncase.me/remember/ Mnemosyne Project - Free OS Flashcard Tool https://mnemosyne-proj.org/ Quizlet - Free Learning Tools & Flashcards ML https://quizlet.com/ StudyStack - Flashcards and Study Games https://www.studystack.com/

Astrid
Geschrieben von Astrid am 22. Mai 2026 um 10:37

Vielen Dank für das Vervollständigen der Alternativen. Wenn ich richtig recherchiert habe, ist Anki die einzige Open-Source-Lösung, die alle drei Dinge gleichzeitig gut erfüllt:

  • Open Source
  • Spaced Repetition (reifes System)
  • zuverlässig auf PC + Smartphone + Sync
Thorakon
Geschrieben von Thorakon am 25. Mai 2026 um 18:14

Danke für den ausführlichen und guten Artikel. Mein Bruder lernt auch Spanisch mit Anki, die vorgefertigten Sets die er dafür verwendet sind "Spanisch 5000" und "Ultimate Spanish Conjugation" (letzteres wohl eher für Fortgeschrittene geeignet). Da seine Freundin Spanisch-Muttersprachlerin ist und sie sich öfter mal drüber unterhalten, gehe ich davon aus, dass da auch kein Unsinn drinsteht.

Ich selbst hatte es auch mal benutzt, beim Versuch meiner Mutter den Umgang mit den neuen Handy beizubringen. Die Idee war, dass sie kleine Tutorial-Happen einübt, bis sie die wichtigen/neuen Funktionen beherrscht, und gleichzeitig auch ein Nachschlagewerk hat über die Suche. Allerdings war da die Motivation nicht hoch genug, das System zu nutzen. Die gängigsten Funktionen hat sie im Alltag sowieso eingeübt (ggf. mit den handgeschriebenen Notizen auf Papier), bei den anderen war es halt doch einfacher, immer einen der Söhne um Rat zu fragen, wenn man sie mal brauchte. ;-)

Inspiriert von deinem Artikel hab ich es jetzt auch wieder bei mir selbst installiert und werde es mal für etwas Geografie-Grundwissen/Flaggen nutzen. Mal sehen wie lange da die Motivation reicht, gerade bei den obskureren Ländern merke ich jetzt schon, dass es ganz schön viele Wiederholungen benötigt...