Nextcloud-Text hat bereits in den letzten Versionen zahlreiche Neuerungen [1] erhalten, sodass man im Alltag oft auch vollwertige Office-Textverarbeitungen wie Collabora oder Euro-Office/Onlyoffice verzichten kann. Vor allem funktioniert das gemeinsame Arbeiten an einem Text [2] ausgesprochen fluffig. Sehr schön ist, dass der/die Mitschreibende keinen eigenen Account benötigt. Einfach wie gewohnt einen Link mit den notwendigen Berechtigungen teilen.
Vorgestern wurde von Nextcloud die neue Version 35 (Hub 26 Summer) [3] vorgestellt. Bei Nextcloud-Text gibt es nun die Möglichkeit, Kommentare zu erstellen.
Gerade bei der gemeinsamen Arbeit an einem Text ist die Funktion ausgesprochen nützlich. Kommentare lassen sich auch bearbeiten. Falls ein Kommentar erledigt ist, kann er einfach gelöscht werden. Auch das Scrollen durch die Kommentare ist dank kleiner Pfeilchen sehr flott möglich.
Die Kommentarstelle wird im Text durch kleine Sprechblasen-Icons markiert. Da hätte ich die - kleine - Kritik, dass das Symbol leicht übersehen werden kann. Eventuell bringt man eine zusätzliche farbliche Markierung an:
Die zweite Neuerung: Fußnoten können nun erstellt werden. In der üblichen Weise dienen die kleinen Ziffern zugleich als direkter Sprunglink zur jeweiligen Fußnote.
Allerdings klappt der "Zurücksprung" von der Fußnote in den Haupttext nicht, obwohl die kleinen Zurückpfeile vorhanden sind.
Lädt man später die Markdown-Datei in einen anderen Editor, werden die Fußnoten korrekt angezeigt, auch der Rücksprung funktioniert (im Screenshot: Editor Typora):
Die Kommentare erhalten eine kleine Markierung im Haupttext und werden in Code-Blöcken gebündelt am Ende der Markdown-Datei aufgeführt:
Sehr schöne und nützliche Ergänzungen. Wer es selbst ausprobieren möchte: Auf meinem kleinen Raspberry-Pi-Homeserver [4] lief das Update von Version 34 auf Version 35 völlig problemlos durch..
Bildnachweis:
Titelbild und Screenshots vom Artikelautor
Anmerkungen:
[1] https://gnulinux.ch/funktionen-des-nextcloud-editors-nutzen
[2] https://gnulinux.ch/dokumente-gemeinsam-bearbeiten-mit-nextcloud-text
[3] Nextcloud sollte sich endlich mal für eine einzige Namensgebung bei Versionen entscheiden. Diese Doppelung ist aus meiner Sicht völlig unnötig.
[4] Meine Nextcloud-Installation auf einem Raspberry Pi.







