Serie: Ralf testet Plasma - Teil 1

Di, 28. September 2021, Ralf Hersel

Dies ist ein Selbst-Experiment. Ein GNOME-Fanboy testet 'KDE-Plasma': ohne Vorurteile und offen für neue Erfahrungen.

Vor knapp 20 Jahren habe ich meine GNU/Linux-Reise begonnen. Meine erste Linux-Distribution war S.U.S.E.; so hiess das damals noch. Ich glaube, das war ein S.U.S.E Linux 5.0 von 1997 mit einem 2.0.30er Linux-Kernel mit einem Xfce-Desktop; wobei ich mir da nicht sicher bin.

KDE 1.0 von 1999

Nach meiner Suse-Erfahrung passierte einige Jahre nichts, bevor ich 2006 auf Ubuntu 6.10 (Edgy Eft) aufmerksam wurde. Diese frühe Version der Canonical-Distro gefiel mir insbesondere wegen des GNOME 2.0 Desktops und der Idee hinter der Marke 'Ubuntu' (Circle-of-Friends).

In den letzten 15 Jahren habe ich viele GNU/Linux-Distributionen und noch mehr Desktop-Umgebungen ausprobiert. Der grosse Vorteil des GNU/Linux Ökosystems ist, dass es eine Auswahl gibt und man sich immer wieder neu entscheiden kann. Da spielt der marktwirtschaftliche Wettbewerb, den es in der Welt der Desktops von Google, Apple und Microsoft nicht gibt.

Kommen wir zum Kern der Sache: In diese Serie möchte ich so objektiv wie möglich, dem KDE-Desktop erneut eine Chance geben. Gerne berichte ich über meine Erfahrungen mit allen Höhen und Tiefen. Zuerst stellt sich die Frage, welche KDE-Distribution ist für den Test verwenden soll. Dazu gab es gestern in der Talk-Gruppe von GNU/Linux.ch eine kurze Umfrage mit eindeutigem Ergebnis:

Somit steht der Test-Kandidat fest: Manjaro KDE Plasma 21.1.4. In der nächsten Folge der Serie beginnt der Test.