Freie Software in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit

Do, 10. Dezember 2020, Ralf Hersel

Im Jahr 2015 legte die Generalversammlung der Vereinten Nationen die 'Ziele für nachhaltige Entwicklung' fest, die auf "eine bessere und nachhaltige Zukunft für alle" abzielen. Ziel ist es bestehende Ungleichheiten zu verringern und zugleich Zugang zu den grundlegendsten Ressourcen unserer Gesellschaften - wie beispielsweise Nahrung, Gesundheit und Bildung - für alle zu bieten. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit ist seitdem bestrebt, die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen, indem sie die globalen Bedingungen verbessert und lokale Partner vor Ort stärkt. In gewissem Masse ähnlich wie bei der Softwarefreiheit sollen bestehende Abhängigkeiten reduziert und neue Abhängigkeiten um jeden Preis vermieden werden.

Internationale Entwicklungszusammenarbeit wird zunehmend digital. Freie Software somit zu einer Grundlagentechnologie, um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zusammen mit Experten auf dem Gebiet fasst die FSFE diese Zusammenhänge zusammen und fordert die Veröffentlichung öffentlich finanzierter Technologien als Freie Software.

Zu den inhärenten Eigenschaften Freier Software und ihrer Gemeinschaften gehören der gleichberechtigte Zugang zu den Quellen, eine internationale Kultur des Austausches und die gemeinsame Entwicklung von Software zum Nutzen aller. Während viele von uns diese Freiheiten inzwischen als universell akzeptieren, gilt dies leider nicht, wenn wir in die Welt der proprietären Software schauen. Analog gilt dies leider oft auch bei der Verteilung der natürlichen Ressourcen rund um den Globus.

Den vollständigen Bericht zur Bedeutung Freier Software für eine nachhaltige Entwicklung findet ihr hier:

Quelle: https://fsfe.org/freesoftware/developmentcooperation/index.de.html

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