Vor etlichen Jahren bin ich von einer US-Cloud auf Nextcloud umgestiegen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich es gewohnt, alle Daten in einen einzigen Account zu packen. Es gab ja keine Möglichkeit, mehrere Accounts anzulegen. Entsprechend sah auch mein Nextcloud-Archiv rasch "überfüllt" aus (allein der Joplin-Sync steckte dort zig Dateien mit kryptischen Namen rein). Dazu kamen noch verschiedene Backups, Festplattenarchive usw. Man kennt das.
Viele Nextcloud-Anwender:innen wissen durchaus, dass man mehrere (User-)Accounts anlegen kann, denken dabei aber in erster Linie an Personen. So werden Konten beispielsweise für Familienmitglieder oder Freunde eingerichtet. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, getrennte Konten als Sync-Ziele für Anwendungen einzurichten. Das ist mit ein paar Klicks geschehen:
Durch die Zuordnung zu einer Gruppe (im Beispiel Gruppe "Software") behält man diese Zusatzkonten besser im Blick. Natürlich sollte mit der Kontenanzahl sparsam umgegangen werden, für kleinere Anwendungen ist dies meist ein unnötiger Aufwand.
Die neuen Konten können im Desktop-Client aufgenommen oder via eigener WebDAV-URL angesteuert werden:
Auch für einen Altbestand - zum Beispiel alle Dateien vor 2020 - eignet sich das Vorgehen. Gerade bei Suchvorgängen im aktuellen Hauptkonto zahlt es sich aus, wenn die Suche dort schneller ist oder die Ergebnislisten kürzer sind.
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