Darktable in Version 3.2.1 erschienen

Di, 11. August 2020, Ralf Hersel

Der quelloffene und plattformübergreifende RAW-Bildeditor Darktable, ist gestern in Version 3.2.1 erschienen und bringt neue Funktionen, Verbesserungen sowie Unterstützung für weitere Kameramodelle mit. Zu den Highlights dieser Version gehören die Unterstützung von Bildschirmauflösungen von bis zu 8K dank der kompletten Neugestaltung der Lighttable-Ansicht und des überarbeiteten Filmstreifens. Die Miniaturansichten erlauben jetzt mehrere Arten von Überlagerungen und die Lighttable-Module verfügen nun über Schaltflächen, die nur dann hervorgehoben werden, wenn der Kontext die Aktion ermöglicht.

Darktable Screenshot

Auch das Aussehen und die Bedienung von Darktable wurde geändert; die Benutzeroberfläche wirkt jetzt professioneller. Zudem wurden auch die Module Farbauswahl und Standort aktualisiert, um die Integration in die
Benutzeroberfläche zu verbessern. Ebenfalls überarbeitet wurden das Dialogfeld Einstellungen, das jetzt weniger Scrollen erfordert. Das Modul Fleckenentfernung unterstützt jetzt die kontinuierliche Erstellung von Formen und erhielt eine neue Schaltfläche zum Ein- und Ausblenden der Formen.

Darktable führt auch ein neues Modul zum Invertieren von Negativfilmen ein, eine neue Histogramm Anzeige namens RGB Parade, eine neue Down-Sampling-Einstellung für ein schnelleres Verhalten im Darkroom, Unterstützung für gekrümmte Verläufe und für das AVIF-Dateiformat sowie zwei neue Filter für das Collect-Modul. Die Erkennung von Bildänderungen ist jetzt zuverlässiger, die Funktion Filmic RGB enthält nun eine integrierte Wiederherstellung der Spitzlichter, Benutzer können jetzt endlich wählen, welche Informationen im Metadaten-Editor angezeigt werden, und Darktable zeigt nun einen Bestätigungsdialog an, wenn Voreinstellungen gelöscht oder aktualisiert werden.

Die Liste der zusätzlich unterstützten Kameramodelle ist lang und kann in den Release Notes nachgelesen werden. Darktable 3.2.1 steht auf der Download-Seite des Projektes in diversen Formaten bereit. Es empfiehlt sich jedoch die stabile Version aus den Repositories der eigenen GNU/Linux-Distribution zu beziehen.

Quelle: https://www.darktable.org/news/

Es wurden noch keine Kommentare verfasst, sei der erste!