DVDs und Blu-Rays digitalisieren mit MakeMKV unter Linux
Habt ihr vielleicht auch noch einige DVDs oder Blu-Rays herumliegen, die ihr gerne mal rippen möchtet? Ich habe bei mir z.B. noch eine ganze DVD-Box mit der MTV-Serie "8th & Ocean", die ich gerne auf den Computer übertragen möchte. Üblicherweise wählt man dazu unter Linux ein Programm namens Handbrake. Handbrake war mir persönlich aber immer schon zu überladen und daher habe ich in der Vergangenheit die Kommandozeile vorgezogen. Nun wurde mir im Fediverse das Programm MakeMKV empfohlen, das ich bisher nicht kannte, und das möchten wir uns hier einmal genauer anschauen.
MakeMKV
MakeMKV ist ganz einfach aufgebaut und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut bedienen. Es extrahiert 1:1 alle Titel, Audiospuren und Untertitel ohne Qualitätsverlust in MKV-Dateien, die man flexibel auf dem Computer oder Mobilgerät abspielen oder weiterverarbeiten kann.
Download und die Archiv-Falle
Um die Anwendung herunterzuladen, besuche bitte die Webseite des Projektes und klicke auf den Downloadknopf. Im Downloadbereich findest du MakeMKV einmal für Windows und einmal für macOS und dort versteckt sich auch noch ein Hinweis auf die Linux-Version. Im verlinkten Forenbeitrag wird die Installation unter Linux im Detail beschrieben. Dazu benötigen wir zwei Archive, die heruntergeladen werden müssen: makemkv-oss-*.tar.gz und makemkv-bin-*.tar.gz. Wenn man nun aber versucht, diese Archive zu entpacken, kommt es zu einem Fehler, denn der Entwickler hat die Archive leider falsch zusammengesetzt. Tar.gz-Archive könnten üblicherweise mit dem Befehl tar xvzf gefolgt vom Dateinamen entpackt werden, doch hier erscheint eine Fehlermeldung: "Improperly compressed Archives".
Doch uns gelingt das Entpacken natürlich dennoch, und zwar in zwei Einzelschritten:
Äusseres Gzip entpacken:
gunzip makemkv-oss-*.tar.gz
Tarball extrahieren:
tar -xvf makemkv-oss-*.tar
Das gilt auch für das bin-Archiv:
gunzip makemkv-bin-*.tar.gz
tar -xvf makemkv-bin-*.tar
Abhängigkeiten installieren
Bevor wir mit dem Compilieren beginnen, müssen zunächst die benötigten Abhängigkeiten installiert werden. Unter Debian, Ubuntu oder Linux Mint erfolgt dies mit dem folgenden Befehl:
sudo apt-get install build-essential pkg-config libc6-dev libssl-dev libexpat1-dev libavcodec-dev libgl1-mesa-dev qtbase5-dev zlib1g-dev.
Kompilieren und Installieren
Im oss-Ordner:
./configure && make && sudo make install
Im bin-Ordner:
make && sudo make install (EULA mit "yes").
Durch den Aufruf von makemkv startest du die Qt-GUI von MakeMKV. Ein entsprechender Menüeintrag sollte ebenfalls angelegt worden sein.
DVD Rippen in der Praxis
MakeMKV erkennt automatisch vorhandene DVD- oder Blu-Ray-Laufwerke und scannt die eingelegte Disc. Du siehst eine Liste aller Titel mit Laufzeit, Grösse und verfügbaren Video-Titeln, Audio-Spuren und Untertiteln. Wähle aus, was du rippen möchtest, z.B. nur den Hauptfilm oder alle Spuren, und passe Audio oder Untertitel an, falls es mehrere Sprachen gibt. Gebe einen Ausgabeordner an und starte den Prozess. Das Programm erstellt pro Titel eine separate MKV-Datei. Das dauert, abhängig von der Grösse, ein paar Minuten bis Stunden. Den so erstellten Ordner kannst du beispielsweise im VLC Media Player öffnen. Wähle dazu die Option "Verzeichnis öffnen" und lasse alle Dateien nacheinander abspielen.
Fazit
Mit nur wenigen Klicks überträgst du deine DVD oder Blu-Ray in ein sauberes, verlustfreies Format, das du weiterverarbeiten oder direkt anschauen kannst. Teste es doch einmal mit deiner Sammlung und berichte mir, wie es dir ergangen ist. Und noch einen abschliessenden Hinweis für die Tüpflischiisser unter uns: Natürlich sind die Daten auf einer DVD bereits digital. Im Video vermeide ich das Wort Rippen und wähle stattdessen «digitalisieren», da sonst YouTube mein Video löschen und die Sichtbarkeit des Kanals einschränken würde. Das ist dann wohl die so häufig erwähnte Schere im Kopf.
Tuxwiz
Hast du Lust, das Linux-Betriebssystem auf eine unterhaltsame Weise kennenzulernen? Dann schau unbedingt auf meinem Peertube-Kanal Tuxwiz vorbei! ✨
Meine Videos führen dich Schritt für Schritt durch die aufregende Welt von Linux, Selfhosting und Freier Software.
Ich freue mich auch, wenn du mir auf Mastodon folgst. Dort erfährst du immer sofort, wenn es etwas Neues zu entdecken gibt.
Die Spacefun-Community findest du auf Telegram via XMPP und ganz neu auch auf Delta Chat. Falls du Delta Chat bisher nicht kennst, schaue dir gerne den ausführlichen Messenger Testbericht dazu an.
Getreu dem Motto «Raus aus der Bubble» bin ich mit meinem Kanal auch auf YouTube vertreten. Indem du mir dort folgst und ein Daumen hoch auf meine Videos gibst, hilfst du, die Sichtbarkeit zu steigern. So können wir gemeinsam Menschen erreichen, die bisher noch keinen Kontakt mit Freier Software hatten.
Mein Kanal auf YouTube: https://www.youtube.com/@tuxwiz
Die Einsteiger-Playlist auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLJlnbs0kQiZiWks57CPOoCOnUlFwbZWQp
Meine Linux-Distribution Spacefun: https://www.spacefun.ch
Die beliebten Fediverse-Shirts gibt es hier: https://spacefun.tpopsite.com

https://flathub.org/en/apps/com.makemkv.MakeMKV
Zu beachten ist das DVDs so im veralteten mpeg2 codec gespeichert werden, die files sollten danach per Konsole noch konvertiert werden.
Warum? Das Bild wir dadurch nicht besser.
Makemkv erstellt mkv-Dateien. Diese lassen sich sehr schnell speichern, sie sind aber gemessen an 720x576 Pixeln bei einer DVD mit 4 bis 8 GByte einfach zu gross. Bei BlueRay (1920x1080) erhältst Du Dateien bei ca. 30 bis 40 GByte. Wenn Du etwas mehr als ein paar wenige DVDs hast, fallen die anfallenden Datenmengen doch bald ins Gewicht. Nehmen wir 1000 DVDs, bei 5 GB sind dies bereits 5000 GB bzw. 5 TB. Du kannst diese aber auch im mp4-Format mit 500 GByte speichern, ohne dass Du auf einem anständigen Beamer einen Unterschied erkennen kannst. Wenn Du deine Sammlung über einen längeren Zeitraum anlegst, musst Du alle paar Jahren neue Festplatten erwerben, das geht über die paar Jahrzehnte, die Du selber hast, dann doch sehr ins Geld (aktuell steigen die Preise für Speicher ja gerade recht stark an). Ferner kannst Du deine Sammlungmit 1000 DVDs auf 5 M-Disk speichern (kostet ca. 100 Franke/Euro). Bei 50 M-Disks bist Du aber auch dort bereits bei 1000 Fränkli/Euro). Bei mimimal 2 Kopien wären wir dann bei einem Unterschied von 1800 Fränkli/Euro.
Du hast da natürlich recht, dadurch veringert sich der Plattenplatz. Aktuell sehe ich es noch nicht ein, meine DVDs ins MKV - Format zu wandeln. Bei BluRays und 4K BluRays ist das natürlich was anderes, die werden komprimiert (x265).
Für Arch Nutzer: Falls keine Disc erkannt wird, hat "sudo modprobe sg" bei mir geholfen
So ein Zufall, hab ich vor wenigen Wochen auch ausprobiert. Makemkv ist wirklich easy. Ich habs als Flatpak runtergeladen. Allerdings: Makemkv scheint gem. diversen Foren nur mit einem bestimmten Typ von Kopierschutz umgehen zu können (kenne mich da nicht so aus). Für manche Filme musste ich dann doch auf das weniger intuitive Handbrake umschwenken.
MakeMKV Handbrake. MakeMKV erstellt dir aus einer DVD / BluRay / 4KBluRay ein unkomprimiertes mkv-file. Mir ist nicht bekannt, dass MakeMKV Filmdateien komprimieren kann.
Handbrake kann nicht (ohne weiteres) DVD / BluRay / 4KBluRay rippen. Wenn die Disks gerippt wurden, können diese dann per Handbrake o.ä. ins x264 oder besser x265 komprimiert werden.
Vielen Dank für den schönen Artikel. Was mich ein wenig wundert, dass die rechtliche Situation mit keiner Silbe erwähnt wird. Du sprichst selber kommerzielle und vermutlich geschütze Serien an. Ich wüsste nicht, dass sich die Rechtssituation um das Kopieren von DVDs mit kommerziellen Inhalten, geändert hat. Ich weiß, da gibt es eine Grauzone. Dennoch würde ich das nicht ohne Hinweis stehen lassen wollen. Vielleicht solltest du hier nach bessern Lioh. Im übrigen lässt sich Handbrake entspannt nutzen, wenn du mal dein Profil erstellt hast. Aber ja, dass Programm bietet deutlich mehr und daher anspruchsvoller. Ich habe MakeMKV nur deswegen nie genutzt, da nicht in den offiziellen Debian Quellen (vermutlich wegen rechtlichem Hintergrund).
Das kommt auf das Land an wo man das macht. Die Schweiz z.B. ist nicht in der EU und dort darf man das soweit ich weiss machen. 😬 Ich verwende jeweils Handbrake. Wohl einfach weil ich es schon immer so gemacht habe. 🤷
Ich bin mir nicht sicher, aber hat man in Deutschland nicht das Recht auf eine Privatkopie?
Da hast Du nicht ganz unrecht. Die rechtliche Situation ist je nach Land sehr verschieden. Solange Du in der Schweiz bei der Privatkopie bleibst, sind Programme, die den Kopierschutz umgehen, aber doch zulässig. Deutlich unklarer ist die Problematik dann, wenn es um die Verbreitung bzw. Bewerbung der Programme geht. Ich kann nicht abschätzen, ob ein solcher Artikel nicht bereits als Bewerbung eingestuft wird. Aber, auf der anderen Seite darf auch angemerkt werden, dass der Markt für DVDs/BlueRay mittlerweile sehr klein bis fast nicht mehr existent ist. Aktuelle Titel werden wohl zu 99+-Prozent gestreamt. Wer sich heute mit DVDs beschäftigt, bei dem dürfte es eher darum gehen, Filme zu erhalten, die längst nicht mehr im Handel erworben werden können. Und ja, die DVDs zerfallen langsam aber stetig. In diesem Sinne ist es doch sehr ratsam, Kopien von den DVDs zu erstellen.
Achtung für Blu-Ray Funktionen muss man nahc 30 Tagen eine Lizenz erwerben. Siehe Info. Für schlappe 59.50 EUR !!!
Nein muss man nicht, den neuen Betakey kann man immer wieder heruntergeladen. Dann hat man für 4 - 8 Wochen Ruhe.
Leider findet sich für folgende Fehlermeldungen keine Lösung: Application failed to initialize CANT_LOCATE_MAKEMKVCON und QSocketNotifier: Can only be used with threads started with QThread
Gibt es vielleicht einen Tipp? Danke!
Mit den Paketen libdvdcss, dvdbackup, cdrtools (cdrtools ist nicht in Debian-basierenden Repositories enthalten) oder ffmpeg kann man auch eine legale Sicherungskopie seiner DVD anlegen: 'dvdbackup' spiegelt die gesamte DVD oder auch nur den Hauptfilm. Mit 'mkisofs' aus den cdrtools kann man dann eine .iso erstellen, die keinen Kopierschutz mehr enthält. Ohne Nacharbeit geht das aber IMHO nur wenn die gesamte DVD (nicht nur der Hauptfilm) abgelegt worden ist. Damit hat man ein privates - also legales - Backup. Mit 'ffmpeg' kann man die mit 'dvdbackup' abgelegte DVD (den Hautptfilm) aber auch in ein anderes Format transkodieren, um deutlich kleinere Dateien zu erhalten. Das ist dann alles reine Terminal-Arbeit. Für ffmpeg wäre noch schön zu wissen, wie man die Kapitelmarken und die Untertitel noch einbinden könnte. Für diese Recherche hatte ich nie die Zeit. Eine Alternative wäre die .iso zu erstellen, um ein privates Backup zu erhalten und diese .iso dann bei Bedarf mit 'Handbrake' zu transkodieren. Vorteil ist dann das Wegfallen der doch kryptisch zu benutzenden ffmpeg-Parameter.
Hier hatte ich das bereits in den Kommentaren schon einmal gepostet: https://gnulinux.ch/dvd-sammlung-auf-festplatte
Mit BluRays bzw. mit 4K BluRays ist dieser Weg aber nicht möglich - oder?
Keine Ahnung, glaube ich aber nicht. Ich habe nur wenige DVD's und keine BlueRay's. Eventuell einmal hier schauen: blueraybackup - https://repology.org/project/bluraybackup/versions https://bfloeser.de/posts/bluray/
Danke für den Link.
> Für ffmpeg wäre noch schön zu wissen, wie man die Kapitelmarken und die Untertitel noch einbinden könnte.
https://trac.ffmpeg.org/wiki/Map https://write.corbpie.com/understanding-ffmpeg-map-with-examples/
Kapitalmarken weiß ich nicht, Untertitel aber gehen. -map 0:s
Da hier nicht nur für die Schweiz geschrieben wird, wäre ein Hinweis mMn doch angebracht. libdvdcss lässt sich indirekt aus dem Debian Repo gewinnen 😁 ... aber das weißt du sicherlich. Ich bleibe bei der Grauzone und möchte das Thema nicht über strapazierten. Belassen wir es dabei. Muss am Ende jeder selber wissen (ich bin mir JS such darüber bewusst 😁).
So wie ich das verstanden habe, kann man mit Werkzeugen der MakeMKV-Gemeinschaft auch unterstützte Laufwerk auf LibreDrive umflashen bzw. fertig geflashte Laufwerke kaufen. ;)
Libre Drvives brauchst du aber meines Wissens nur für 4K BluRays. Für BluRays geht fast jedes Laufwerk. Naja die libredrives sind schneller.
Zunächst, herzlichen Dank für den Artikel. Ich würde folgende Punkte anbringen wollen:
a) Je nach Land ergeben sich komplett andere rechtliche Aspekte. So ist es z.B. in Austria verboten, eine DVD zu digitalisieren, die aus einer Bibliothek ausgeliehen wurde, in der Schweiz ist dies zulässig. Aber auch das Schweizer Recht kennt gewisse Hürden. Gut zusammengefasst ist es unter: https://www.suissimage.ch/faq/privatgebrauch/ Art. 39a URG (2023) legt den Rahmen fest. Je nach Leseart wäre dann z.B. bereits der obige Artikel im Sinne von Art. 39a URG Abs. 3 (insb. lit. b) in einem Graubereich. Ich bin kein Jurist, aber ich denke doch, dass Programme wie makemkv oder auch HandBrake immer irgendwo eher in einem knapp geduldeten Rahmen bleiben. Aus diesen Grunde finden sich diese Programme auch nicht auf jeder beliebigen Linux-Distribution (auch nicht auf meiner Linux-Distribution AVMultimedia) im Grundumfang.
b) Nun ist es aber so, dass DVDs (auch BlueRays) mittel- bis langfristig rein physikalisch ohne Kopien nicht mehr lesbar sein werden. Im Unterschied zu den VHS-Kasetten, wo die Farben verblassen bzw. Störungen (Rauschen) auftreten, heisst dies bei DVDs fast immer einen Totalverlust. Ich habe dieses Jahr für meine Privatfilmsammlung viele Datenträger archiviert, sei es meine eigenen gekauften DVDs (dreistelliger Bereich) als auch Scheiben, die ich bei DVDOne oder lesvideos.ch fand bzw. bei Bibliotheken auslieh (vierstelliger Bereich). Etwa 90% der Titel ist dabei vergriffen. Es gibt viele Filme, die z.B. in der Schweiz faktisch genau noch einmal verfügbar sind. Davon wiederum waren bei den Datenträgern etwa 3-4% unwiderruflich defekt (Kratzer wie chemische Zersetzung). Aus diesem Grunde kann ich allen nur empfehlen, rettet Eure DVDs jetzt, und wartet nicht. Und daher bietet gerade makemkv gute Dienste. Das Programm lässt sich z.B. auch auf der Konsole bedienen (makemkvcon) und arbeitet im Unterschied zu Handbrake deutlich schneller.
c) Nach dem Erfassen der Titel liegen (gemäss dem Namen makemkv) mkv-Dateien vor. Die entsprechenden Filme sind ja nun nicht verlustfrei, denn selbst die MPEG2-Daten auf den DVDs liegen ja verlustbehaftet vor. Die MKV-Dateien benötigen aber (gemessen an der DVD-Auflösung) unsäglich viel Plat. Gute 4 GByte für eine Auflösung von 720x576 ist einfach zu viel. Die mkv-Dateien können mit ffmpeg nach mp4 (h266) kopiert werden. Die Tücken dabei sind grösser, als erwartet würde. Bitmap-basierte Untertitel als auch exotische Audio-Streams (5-channel Audio) können recht tückisch sein bzw. eine Umwandlung in das mp4-Format ohne kryptische ffmpeg-Flags gar unmöglich machen.
d) Für die Konvertierung von mkv zu mp4 habe ich daher vor zwei drei Jahren das Programm mkv2mp4.pl erstellt. Es findet sich auf jeder AVMultimedia-Distribution bzw. bei der ArchivistaBox AGPLv3. Die letzten beiden Tage habe ich damit verbracht, das Programm, von Singe-Thread auf Multi-Thread umzuprogrammieren. Es läuft an sich auf jeder Linux-Distribution, aktuell ist es auch bereits auf der ArchivistaBox AGPLv3 (heute hochgeladen). Nun verwendet dieses Programm ffmpeg (genau genommen Version 7.0.2-6). Und nun ist es aber auch so, dass ältere Versionen natürlich nicht sämtliche Features dieser Version haben, genauso wie es sein kann, dass neuere Versionen von ffmpeg wieder andere Flags nutzen. In diesem Sinne, es ist unter der ArchivistaBox AGPLv3 intensiv getestet, für den Rest reicht die Zeit nicht. Nun, was bringt mein Tool? 1. Ich kann die Qualität der mp4-Dateien bestimmen (crf-Faktor oder gewünschte Bitmap-Rate). 2. Kann ich die Tonkanäle in der Lautstärke korrigieren und 3. gibt es die Möglichkeit, bei DVDs, die für das Fernsehen produziert wurden, den Zeilensprung zu eliminieren (ansonsten Miss Piggy aus der Muppet-Show) stark flattert. Und 4. die aktuelle Version nutzt sämtliche CPU-Kerne (ffmpeg nutzt nur ca. 16 Threads, mein Tool startet mehrere Jobs gleichzeitig). mkv2mp4.pl arbeitet in der aktuellen Fassung ca. 3-4 mal schneller als bisher bzw. wenn ich es alleine mit ffmpeg machen würde.
Vielen Dank Urs. In gewohnter Ausführlichkeit, die ich sehr schätze! Hiermit wurde allem genüge getan (hätte ich mir von dem Autor gewünscht) und jeder soll selber entscheiden. Ich habe auch alle Scheiben gesichert, die mir wichtig sind. Im übrigen gilt das gleiche für Musik CDs😁. Frohe Weihnachten🎄
Ich kannte das Programm noch nicht, war aber positiv überrascht, dass die Kompilation auf einem alten Compaq Notebook unter Devuan Chimaera problemlos funktioniert hat (das ist mein einziges Gerät mit DVD-Laufwerk). MakeMKV schreibt auf diesem 386er zwar sehr sinnig (2 GB RAM), aber auch sehr ordentlich, DVDs auf die Platte ... Danke für die Anleitung. Peter