Haiku (Teil 1): Wie alles begann

Di, 13. April 2021, Niklas

Haiku ist ein freies Betriebssystem, bei dem eine grafische Desktopumgebung ein fester Bestandteil des Systems ist. Es richtet sich damit gezielt an den Endverbraucher - für Server ist es ungeeignet. Haiku baut auf einem eigenen Kernel auf, der von NewOS geforkt wurde.

Haiku ist als eine dritte grosse Betriebssystemlinie anzusehen. Es stammt weder von Unix, noch von Windows ab und bemüht sich auch nicht um eine Kompatibilität zu diesen. Nur wenige Programme wurden von Unix-artigen Betriebssystemen übernommen, zum Beispiel die BASH Shell.

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blabber.im in der Version 3.0.5 veröffentlicht

Di, 13. April 2021, Marco

Der Android-XMPP-Client blabber.im wurde in einer neuen Version veröffentlicht. Der Quelltext von blabber.im steht unter der Lizenz GNU GPLv3 und kann auf Codeberg eingesehen werden.

In der Version 3.0.5 wurden unter anderem folgende Änderungen vorgenommen

  • Verbesserung der Kompatibilität mit WebRTC-Implementierungen, die nicht von libwebrtc stammen
  • Verbesserung der Speicherverwaltung
  • Verschiedene Verbesserungen an der Benutzeroberfläche
  • Unterschiedliche Fehlerbehebung bei der Tor-Unterstützung
  • Verbesserung der Anrufkompatibilität mit Dino
  • Reparatur des HTTP Up- resp. Downloads bei Nutzerinnen, welche den System-CAs nicht vertrauen.

Neben den erwähnten Änderungen wurden weitere Fehler behoben. Der Hauptentwickler von blabber.im verkündete ausserdem im XMPP-Chat von blabber.im, dass dies die letzte Version ist, welche Android 4 unterstützt. Die neue Version kann demnächst auch aus dem offiziellen F-Droid-Repository oder dem Google Play Store heruntergeladen werden. Neben diesen beiden Stores, gibt es auch die Möglichkeit, die App direkt vom Entwickler herunterzuladen.

Quellen:

Volla Phone: Android-Privacy Phone ohne Google

Di, 13. April 2021, Christian

Mit weit über 60% Marktanteil beherrschen Android-Geräte den Smartphone-Markt schon seit langer Zeit. Die meisten Geräte haben jedoch eins gemeinsam: ein neugieriges Betriebssystem, das gerne viel über den Anwender erfahren möchte.

Die Hallo Welt Systeme UG – ein deutsches Startup aus Remscheid – hat es sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Mit dem Volla Phone gibt es seit Ende 2020 ein komplett Google-freies Android-Smartphone. Klingt gut, doch wie gut ist es wirklich?

Google-freie Android-Smartphones sind zwar keine Neuigkeit – speziell ist jedoch der Ansatz, ein solches direkt ohne Bastelarbeiten erwerben zu können. Bisher mussten bestimmte Geräte gekauft und anschliessend mit einem neuen Betriebssystem versehen werden, um in den Genuss von purem Android ohne Google-Spezifika zu gelangen. Zu den bekanntesten Alternativ-Betriebssystemen gehört LineageOS – in Foren wie XDA Developers beschäftigt sich eine grosse Community mit der Entwicklung weiterer sogenannter ROMs. Vielen dieser ROMs fehlen die sogenannten „Gapps“ – also den Google-Diensten wie der Play Store, Gmail oder YouTube. Zwei Android-Betriebssysteme mit klarem Fokus auf Sicherheit und Datenschutz sind CalyxOS und GrapheneOS.

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Wie du eine App bei F-Droid veröffentlichst

Di, 13. April, Remo

In meinem letzten Artikel habe ich meine erste Android-App Headi vorgestellt. Als ich im Redaktionsteam von meiner App erzählte, hat mich Ulf (ub1x) auf die spannenden Artikel von Izzy, einem Maintainer von F-Droid und Betreiber des IzzyOnDroid Repositorium (Repo), aufmerksam gemacht. In diesem Artikel möchte ich kurz meine Erfahrung mit dem Veröffentlichen meiner App und einen Leitfaden dazu mit euch teilen.

Erste Schritte

Ehrlich gesagt, war es nicht gerade einfach, die Prozesse hinter F-Droid zu durchschauen. Es ist zwar viel Dokumentation vorhanden, aber für mich waren diese nicht gerade verständlich und bei vielem hatte ich das Gefühl, es sei veraltet. Da hat mir der Artikel “F-Droid für fortgeschrittene Anwender und für Entwickler” insbesondere der Abschnitt “Für Entwickler: Prozess der Integration einer App in F-Droid” von Izzy sehr geholfen.

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Lagrange 1.3.2 veröffentlicht

Di, 13. April 2021, Niklas

Vorgestern, am Sonntag, dem 11. April, wurde die neue Version 1.3.2 des Gemini- und Gopher-Clients Lagrange veröffentlicht. Das Update behebt hauptsächlich die Fehler der grossen Version 1.3.0 vom 31. März. Das betrifft unter anderem auch einen Fehler nach dem Update von Version 1.2, bei dem das Programm abstürzte.

Lagrange ist der am weitesten entwickelte grafische Browser für den Geminispace. Das Programm unterstützt alle Funktionen der leichtgewichtigen Web-Alternative, die wir kürzlich vorgestellt haben. Gleichzeitig funktioniert es auch mit dem älteren Gopher Protokoll, das eine Art Vorlage für Gemini war.

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Xmonad

Mo, 12. April 2021, Philipp

Viele kennen und benutzen die “großen” Desktopumgebungen wie KDE, GNOME usw. im täglichen Einsatz. Diese bieten schöne bunte, verschiebbare Fenster und legen viel Wert auf einfache Bedienung. Es gibt aber eine, nicht zu unterschätzende, kleine Nische von Fenstermanagern, die dieses Konzept aufbrechen und grundlegend anders gestalten.

Diese Nische nennt sich Tiling Window Manager und zu diesen gehört auch xmonad.

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SerenityOS: Ein grafisches Unix-artiges Betriebssystem

Mo, 12. April 2021, Niklas

Das SerenityOS Projekt wurde am 10. Oktober 2018 vom Programmierer Andreas Kling gestartet. Es besteht fast komplett aus Eigenentwicklungen, einschliesslich dem Kernel und der Desktop Oberfläche. Die Arbeit an ersterem wurde bereits früher begonnen.

Ziel des Projekts ist es, ein neues Unix-artiges Betriebssystem zu entwickeln, das über genug Funktionen verfügt, um als Hauptsystem für alle alltäglichen Aufgaben genutzt werden zu können. Davon ist es im heutigen Zustand noch weit entfernt und doch kann es schon erstaunlich viel für ein so junges Projekt.

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GNOME OS?

Mo, 12. April 2021, Ralf Hersel

Mit der Veröffentlichung von GNOME 3.38.0 hat das GNOME Team begonnen, bootfähige VM-Images zum Debuggen und Testen von Funktionen zu erstellen und zu verteilen, bevor diese in einem Distributions-Repository landen. Diese ISOs heissen GNOME OS. Der Name selbst ist nicht neu und das, wofür er steht, hat sich seit seiner Einführung nicht dramatisch verändert. Seine Zielsetzung ist jedoch neu.

Das Ziel von GNOME OS ist es, die Entwicklung von GNOME zu erleichtern, indem es ein funktionierendes System für Entwicklung, Design und Benutzertests bereitstellt. Das Hauptmerkmal von GNOME OS ist, dass für jede Änderung in einem der Module ein neues Systemabbild erzeugt werden kann. Da es sich um hunderte von Modulen handelt, die voneinander abhängen und sich in die unteren Schichten des OS-Stacks integrieren, ermöglichen diese 'on demand images', den Start und die Sitzungsinitialisierung zu automatisieren, Design- und Implementierungsänderungen zu testen, Regressionen früher im Entwicklungszyklus zu erkennen und vieles mehr.

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