Google-Umsteiger-Serie #1: OsmAnd

Fr, 21. August 2020, Joël Schurter

Spätestens beim direkten Vergleich zwischen den Google-eigenen Apps und Alternativen fällt einem etwas auf: Oftmals haben die alternativen Apps & Dienste mehr Funktionen als proprietäre Software und meistens sind sie auch deutlich schneller.

GUI von OsmAnd

In diesem ersten Artikel der Google-Umsteiger-Serie geht es um die Google-Maps-Alternative OsmAnd, diese App für Android und iOS setzt auf das freie Kartenmaterial von OpenStreetMap.

OsmAnd ist eine vollumfängliche Alternative zu proprietären Diensten wie Google Maps, welche für den Endanwender kaum Wünsche offen lässt. Dank der Community-gepflegten Karte von OpenStreetMap können fehlende Gebäude, falsche Strassennamen usw. schneller korrigiert werden, als bei proprietären Diensten, dies ist aber - Quelloffenheit sei Dank - bei allen OSS-Anwendungen so. Der grösste Nachteil für den Endanwender ist wohl die traurige Tatsache, dass momentan noch bei sehr vielen Gebäuden Hausnummern fehlen, was die Navigation zu einer bestimmten Adresse stark erschwert.

Ein grosser Vorteil im Vergleich zu einigen proprietären Kartendiensten ist wiederum die Funktion, eine Strecke aufzuzeichnen, welche man dann - sofern die Strecke in OSM nicht richtig oder gar nicht eingezeichnet ist - am PC auf OpenStreetMap eintragen kann.

OsmAnd gibt es sowohl für Android im Google Play Store, als auch im quelloffenen App-Store F-Droid und auf iOS im App Store:

Tipp für Android-Nutzende: die Plus-Version von OsmAnd gibt es im F-Droid kostenlos, da im F-Droid nur kostenlose Apps zugelassen werden.

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