Kurzvorstellung: Cloud in a Bottle

  Frank   Lesezeit: ~1 Minute  🗪 2 Kommentare Auf Mastodon ansehen

Der Artikel stellt Cloud in a Bottle vor - eine weitere Möglichkeit seine eigene Cloud im Selfhosting zu betreiben.

kurzvorstellung: cloud in a bottle

Cloud in a Bottle (CIAB) versucht, „Self-Hosting“ für jedermann einfach und intuitiv zu machen. Moderne Software lebt in der Cloud, doch die meisten Nutzer nutzen dafür die Datensilos der großen Konzerne … „Früh, ehrlich und Offen (Early, honest, and open)“ sind die Schlagworte von CIAB, mit dem man sich seine individuelle persönliche Cloud selbst zusammenstellen kann. Ähnliche Projekte sind etwa Coolify, Cloudron oder Yunohost. Um das Projekt finanziell zu unterstützen, bietet das Unternehmen Imbue einen kostenpflichtigen Managed-Service für CIAB an, während die Selfhost-Variante als Open Source kostenfrei verfügbar ist.

Ein besonderes Merkmal von CIAB ist Unified Auth (einheitliche Authentifizierung): Wenn ein Nutzer in seiner Cloud-Instanz angemeldet ist, ist er automatisch auch in allen installierten Apps angemeldet. Damit entfällt das lästige Verwalten separater Konten für jeden Dienst.

Cloud in a Bottle ist ein vielversprechender moderner Ansatz im Bereich Personal Cloud. Sicherheit und Isolation moderner Container-Technologien (rootless Podman) werden hier unter einer Oberfläche miteinander kombiniert, die an die Einfachheit eines App-Stores auf dem Smartphone erinnert. Das Projekt ist noch relativ jung und wahrscheinlich lohnt es sich, hier die weitere Entwicklung im Auge zu behalten.

Quellen:
https://cloudinabottle.org

https://imbue.com/

https://coolify.io/

https://www.cloudron.io/

https://yunohost.org/

Tags

Cloud, Selfhosting, Container, Cloud in a bottle

V wie Vendetta
Geschrieben von V wie Vendetta am 17. September 2026 um 13:18

Interessantes Projekt. Danke für den Hinweis.

Robert
Geschrieben von Robert am 17. September 2026 um 16:10

Danke für den Hinweis, das sieht für mich interessant aus. Ich frage mich jedoch, wie aktuell die Vielzahl an angebotenen Programmen gehalten wird. Zumindest ist mir beim ersten Program (Forgejo), das ich mir anguckte, sofort aufgefallen, dass die Dockerfile eine veraltete Version referenziert, die mehrere Sicherheitslücken, unter anderem RCE, enthält. https://github.com/cloud-in-a-bottle/bottled-forgejo/issues/11