Vor kurzem haben wir Euch gefragt, welche Podcasts Ihr gerne hört. Dabei ist eine stattliche Sammlung von mehr als 150 Podcast-Reihen entstanden, die wir Euch in einer Tabelle zur Verfügung gestellt haben. Wer Lust bekommen hat, einfach mal in alle hineinzuhören, dem können wir nun eine Datei im OPML-Format anbieten, die die meisten genannten Reihentitel umfasst. Dieses Format wird von vielen Podcast-Apps (Podcatcher) verstanden und verbirgt sich in Menüs oder Einstellungen oft mit Formulierungen wie "Sammlung/OPML/Podcasts importieren".
Importiert ihr unsere Datei, so habt Ihr "auf einen Schlag" über 100 Podcast-Reihen abrufbereit in eurer Anwendung.
Wichtig: Ihr möchtet wahrscheinlich nicht von allen Reihen automatisch alle Folgen herunterladen, sondern nur die Neuerscheinungen. Schaut daher vorher in die Einstellungen Eurer Podcast App. Dort stellt Ihr ein, dass von den neuen Abos zunächst nur eine Folge geladen werden soll.
Was ist OPML?
Outline Processor Markup Language (OPML) ist ein XML-Format, das dem Austausch von strukturierten Informationen dient. Viele von euch kennen dieses Format aus RSS-Feedreadern. Damit kann man die abonnierten RSS-Feeds in einer Datei speichern und z. B. auf ein anderes Gerät übertragen. Was bei RSS geht, funktioniert auch mit Podcast-Sammlungen. Hier seht ihr einen Ausschnittt aus unserer Podcast-OPML:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<opml version="2.0">
<head>
<title>gPodder subscriptions</title>
<dateCreated>Wed, 02 Apr 2025 18:21:37 +0200</dateCreated>
</head>
<body>
<outline title="Logbuch:Netzpolitik" text="Einblicke und ..." xmlUrl="https://logbuch-netzpolitik.de/feed/opus" type="rss"/>
<outline title="Binärgewitter" text="Ein Podcast, der ..." xmlUrl="https://blog.binaergewitter.de/rss.xml" type="rss"/>
<outline title="Lage der Nation" text="Wöchentliche Analyse ..." xmlUrl="https://lagedernation.org/feed/mp3/" type="rss"/>
...
</body>
</opml>
Ich habe den Ausschnitt in seiner Länge und Breite gekürzt, um euch nicht mit einer Textwüste zu erschlagen. Zuoberst steht die XML-Version und die Text-Codierung (utf-8), damit Sonderzeichen korrekt wiedergegeben werden. Im Header erkennt man, dass die Datei mit gPodder erstellt wurde, sowie das Erstellungsdatum. Im Body folgt die Liste der einzelnen Podcasts, jeweils mit Titel, einem beschreibenden Text, der URL und der Information, dass es sich um RSS handelt (wobei ich das eher verwirrend finde). Wer mehr über RSS wissen möchte, findet hier einen Artikel von uns dazu.
Titelbild: selbst
Quellen:
Die OPML-Datei: https://nc.gnulinux.ch/index.php/s/NDz69fFWNbLWDoj
https://de.wikipedia.org/wiki/Outline_Processor_Markup_Language
Mich würde mal interessieren, womit ihr euren Podcast realisiert.
Bin aus Eigeninteresse daran interessiert. Überlege eine Castopod-Instanz zu starten, will für den Anfang aber keinen Server hosten und für ein "Versuch" auch nicht unbedingt money in die Hand nehmen.
Darüber gibt es mehrere Artikel. Hier ist einer davon: https://gnulinux.ch/podcasten-wird-mit-autopod-automatisch
Ah! I See. Im Grunde macht ihr es zu 100% self hosted mit einer Nextcloud/FTP-Instanz? Und deren Links werden hier nur eingebunden (im groben)?
Ok, Ja. Definitiv die bevorzugte Variante wenn die Zielgruppe eher dem Power- bzw. der Datenschutz-Fraktion angehört.
Ich würde nur eher gerne den "Durchschnitt" abholen. Ich fürchte, ich komme dann nicht an Spotify, YouTube oder Castopod vorbei für die usabillity. Die leute sind etwas faul.
The best of both worlds: Du kannst einen Podcast völlig frei produzieren und hosten, so wie wir es machen. Dennoch steht Dir frei, die RSS-Datei des Podcasts bei allen möglichen Podcast-Verzeichnissen einzutragen. Uns gibt es auch bei Spotify, Apple usw. Dabei musst Du aber aufpassen, weil sie Dich über den Tisch ziehen und unkontrolliert Werbung einspielen.