Rescuezilla 2.2 bringt Festplattenkopien und mehr

Di, 8. Juni 2021, Niklas

Rescuezilla 2.2 ist in jeder Hinsicht ein grosser Schritt. Vor allem natürlich, weil zum ersten Mal die neueste Ubuntu Version 21.04 Hirsute Hippo als Basis der Distribution eingesetzt wird. Aber auch, weil viele neue Funktionen zu Rescuezillas Sammlung an Rettungstools hinzugefügt wurden.

So wird es nun möglich, eine Festplatte direkt auf eine andere zu klonen, was von den Nutzern häufig gewünscht wurde. Ausserdem unterstützt die Distribution jetzt Festplattendateien von virtuellen Maschinen in verschiedenen Formaten, die wiederhergestellt und ihre Inhalte angeschaut werden können.

Dies wird durch die Nutzung von qemu-nbd erreicht. Unterstützt werden unter anderem das VDI Format von VirtualBox, VMDK von VMWare, QCOW2 von QEMU, VHDx von HyperV, rohe .img Abbilder und viele weitere.

Weiter kann die neue Rescuezilla Version Abbilder wiederherstellen, die mithilfe anderer Tools auf Basis von partclone erstellt wurden, wie etwa FOG Project, Redo Rescue, Foxclone oder FSArchiver.

Man kann ausserdem das Kompressionsformat und Kompressionslevel für die zu erzeugenden Abbilder einstellen und eine Verbindung zu Netzlaufwerken über die Protokolle NFS und SSH/SFTP herstellen.

Alle erweiterten Funktionen einer Clonezilla Wiederherstellung werden jetzt auch von Rescuezilla unterstützt. Des Weiteren kann man Beschreibungen für Backup Abbilder hinzufügen und Screenshots mithilfe der Druck-Taste erzeugen. Wenn eine Operation erfolgreich abgeschlossen wurde, gibt es jetzt die Möglichkeit, das System automatisch herunterzufahren oder neu zu starten.

Rescuezilla kann kostenlos von der Github Seite des Projekts heruntergeladen werden. Auf bestehenden Ubuntu Installationen können die Rescuezilla Rettungswerkzeuge ausserdem in Form eines DEB Pakets installiert werden.

Quellen: