Fedora 35 geht in die Beta

Mi, 29. September 2021, Denys Konovalov

Am 28. September hat das Fedora-Projekt die erste Beta-Version der zukünftigen Fedora-Version 35 vorgestellt.

Neben GNOME 41 (wir berichteten) folgen mehrere fundamentale Neuerungen.

Eine neue Fedora Version bringt uns eine neue GNOME-Version - es war so und es bleibt so. Mit Fedora 35 dürfen sich die Anwender*innen auf GNOME 41 freuen - welches mit seinen zwar wenigen, aber doch wichtigen Änderungen die Benutzererfahrung mit GNOME als Arbeitsumgebung weiter aufpoliert.

In Verbindung dazu steht auch die Integration des Powerprofil-Dienstes, welcher eine Steuerung und Ausbalancierung des Verhältnisses zwischen Akkuverbrauch und Performance ermöglicht.

Doch nicht nur die GNOME-, sondern auch die KDE-Fans dürfen sich freuen: Fedora 35 bringt auch Fedora Kinoite mit sich - eine KDE-Variation von Fedora Silverblue, einer neuartigen OSTree-Distribution mit Fokus auf Immutable-Dateisystem und Flatpaks (genaueres ist in unserem Artikel beschrieben).

Bezogen auf Flatpaks gibt es eine weitere Neuerung, die alle, die öfters Fedora-Systeme einrichten müssen. freuen dürfte: ab Fedora 35 wird das Flathub-Repository automatisch eingebunden, wenn bei der Installation Drittanbieter-Paketquellen aktiviert werden.

Weitere Neuerungen beinhalten unter anderem die Einführung von WirePlumber, einem neuen PipeWire-Sitzungsmanager, und die automatische Nutzung von DNS-over-TLS bei Verfügbarkeit.

Wer sich über alle Änderungen in Fedora 35 informieren will, kann die offizielle Changelog hier lesen.

Wie bei allen Beta-Versionen ist es auch hier von den Entwicklern erwünscht, dass bemerkte Bugs und Probleme gemeldet werden, damit diese behoben werden können.

Was denkt ihr zu Fedora 35? Ist der Fokus auf neuen Technologien wie PipeWire eurer Meinung nach richtig? Was denkt ihr zur Zukunft von OSTree?

Diskutiere mit uns oder schreibe bei uns mit!

Quellen: