Webcam Mikrofon deaktivieren

Mi, 7. April 2021, Lioh Möller

Wer unseren letzten Podcast gehört hat, dem ist wahrscheinlich aufgefallen, dass meine Audio-Spur extrem hallig klang. Ich habe mich gefragt, woran das liegen könnte, da das Mikrofon eigentlich sehr gut ist (ich verwende ein RØDE NT-USB) und die Raumakustik ist auch gut.

Tatsächlich habe ich bereits an einen Hardware-Defekt gedacht, bis ich mir das ganze nochmals angesehen habe.

Neben dem RØDE Mikrofon verwende ich eine Webcam und ein Headset. In Pulseaudio habe ich vor der Aufnahme die letzteren Geräte stumm geschaltet und sogar de-aktiviert. Als Aufnahmesoftware verwenden wir die sehr empfehlenswerte Freie Software Lösung StudioLink. Dort habe ich das RØDE Mikrofon als Eingangsquelle definiert und das Headset als Wiedergabegerät. Alles soweit richtig, dachte ich. Doch schwer getäuscht.

Scheinbar nimmt das interne Mikrofon der Webcam den Ton dennoch parallel auf. Das Mikrofon des USB-Headsets allerdings nicht. Auf die Lösung hat mich ein Artikel von Matthias Kirschner der FSFE gebracht. Mithilfe des Tools pavucontrol lässt sich ein Gerät vollständig de-aktivieren. Dazu öffnet man den Reiter Konfiguration und wählt dort bei dem entsprechenden Gerät im Pull-Down-Menü Profil den Punkt Aus.

Das Ergebnis ist vielversprechend.

C#-Standardisierung jetzt auf GitHub

Mi, 7. April 2021, Niklas

Das Standardisierungskomitee für C# wird die Standardisierung der Programmiersprache in Zukunft öffentlich in einem GitHub Repository dokumentieren. Damit wird es für alle Interessierten möglich, bei dem Prozess zuzuschauen. Ausserdem soll die Koordination durch die .NET Foundation für einen besseren Standard sorgen.

Der Quellcode für den C# Compiler wurde im Jahr 2014 geöffnet und ist im dotnet/roslyn Repository einsehbar. Mit dem dotnet/csharplang Repository hat man ausserdem einen öffentlichen Platz geschaffen, um die Innovation und Weiterentwicklung von C# voranzutreiben. Mit dotnet/csharpstandard wird nun ein Repository hinzugefügt, in dem der C# Standard dokumentiert werden soll.

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OpenData Hackathons im April

Mi, 7. April 2021, Daniel Schär

Opendata, die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation, organisiert in diesem Jahr Hackathons rund um die Themen Kultur, Tourismus, Journalismus, Energie, Klima, Landwirtschaft und Sport. Zwei davon finden in diesem Monat an verschiedenen Schweizer Hochschulen statt. 

Am 16. und 17. April findet die Online-Edition des Swiss Open Cultural Data Hackathon statt und dieser wird von der ETH-Bibliothek in Zürich gehostet. Ziel dabei ist, herauszufinden, wie kulturelle Daten und Inhalte für Forschungszwecke, für Web- und Mobile-Apps, im Kontext von Wikipedia, für künstlerische Remixe oder für andere Formen der Wiederverwendung genutzt werden können. Begleitende Veranstaltungen mit Präsentationen und Workshops sind für den 13. und 15. April geplant. Diesen Freitag, 9. April um 17.00h findet die Onboarding-Sitzung statt, wo der Ablauf des Online-Hackathons erklärt wird und die Tools und Plattformen vorgestellt werden. Man kann sich da mit den bereits veröffentlichten Challenges und Datensätzen vertraut machen. Die Anmeldung findet hier statt.

Der Tourismus als wichtiger Wirtschaftszweig der Schweiz hat unter den Folgen Covid-19 gelitten. Aber auch andere Themenbereiche wie Ökologie, Individualtourismus, Globalisierung, technologischer Fortschritt, Urbanisierung & Mobilität fordern die Tourismusbranche heraus. Am 28. und 29. April 2021 finden daher die dritten Open Data Hackdays zum Thema Tourismus statt. Dort werden konkrete Ideen und Lösungen dazu gesucht, wie man diese Themen mit Daten vorantreiben kann. Gehostet wird der Event von der Hochschule Luzern in Kooperation mit Opendata.ch, HotellerieSuisse und dem Tourist Office Lab. Schon eine Woche vorher, am 21. April um 17.00h findet der Kick-off-Event statt. Interessierte melden sich an unter: https://innovationfestival.ch

Wer mitmachen will, muss nicht zwangsläufig über Programmierkenntnisse verfügen. Es braucht genauso Leute, welche das Projekt planen helfen, Ideen einbringen, in Kontakt mit den Mentoren treten, Fähigkeiten und Wissen in den Bereichen  Präsentation, Marketing, Grafik/Design, etc. mitbringen.

OpenBSD: Freies und sicheres Betriebssystem

Di, 6. April 2021, Niklas

OpenBSD ist ein unabhängig entwickeltes Betriebssystem, das ursprünglich von der Berkeley Software Distribution abstammt und ist laut einer Umfrage von 2005 das zweitbeliebteste BSD Derivat direkt nach FreeBSD, allerdings mit grossem Abstand. Besonderen Wert legen die Entwickler des Betriebssystems auf die Sicherheit.

Das Projekt wurde im Jahr 1995 von Theo de Raadt gestartet, der zuvor ein Projektleiter bei NetBSD war. Zu Beginn war die Freiheit von Quellcode und Dokumentation ein besonderes Anliegen von OpenBSD. So setzte das Projekt als erstes Betriebssystem überhaupt einen öffentlichen CVS Versionsverwaltungsserver auf.

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OBS Studio 27.0-rc1 erschienen

Di, 6. April 2021, Ralf Hersel

Für alle, die OBS Studio für Screen-Capturing oder Streaming von Ihrem Desktop nutzen, ist OBS Studio 27.0 als nächstes grosses Release im Anmarsch.

OBS Studio 27.0-rc1 ist dieses Wochenende als grosse Osterüberraschung erschienen. Eine der neuen Funktionen, die für viele von Interesse sein wird, ist die kürzlich vorgestellte OBS Studio Wayland Capture-Unterstützung. Diese Wayland-Unterstützung nutzt PipeWire und funktioniert unter Ubuntu 20.10 oder neuer.

Zusätzlich zur Wayland-Unterstützung bietet OBS Studio 27.0 Release Candidate 1 auch:

  • Undo/Redo-Unterstützung
  • Unterstützung für Source Transitions als Übergang beim Wechsel von einer Quelle zur anderen
  • Service-Integration und Browser-Dock-Unterstützung für macOS und Linux
  • Unterstützung für sRGB-Farbformate
  • Eine Vielzahl von Fehlerkorrekturen und anderen Optimierungen

Weitere Details zu OBS Studio 27.0-rc1 finden sich auf GitHub:

Quelle: https://github.com/obsproject/obs-studio/releases/tag/27.0.0-rc1

JingOS kommt auf das Smartphone

Di, 6. April 2021, Ralf Hersel

JingOS ist eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution, die das Aussehen und die Bedienung von Touch-First-Betriebssystemen wie iOS und Android nachahmen soll. Entwickelt von einer chinesischen Firma namens Jingling, basiert das Betriebssystem auf Ubuntu Linux und verfügt über eine eigene, berührungsfreundliche Benutzeroberfläche. Es enthält derzeit Elemente von KDE und Plasma Mobile, die später in diesem Jahr komplett durch das Jing Desktop Environment (JDE) ersetzt werden sollen.

Letzte Woche veröffentlichte Jingling JingOS v0.8, die erste öffentlich verfügbare Version des Betriebssystems, die Funktionen wie einen App-Store und Over-the-Air-Updates enthält. Um die Software auszuprobieren, benötigt man einen Computer mit einem x86-Prozessor, da Jingling noch keine Version mit Unterstützung für ARM-Prozessoren veröffentlicht hat.

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Osterpause

Do, 1. April 2021, Redaktionsteam

Während der Ostertage macht die Redaktion eine Pause. Am Dienstag geht es dann wie gewohnt weiter.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern sonnige Osterfeiertage.

GNOME Circle - Nützliche Apps für GNOME-Nutzer (Teil 1)

Do, 01. April 2021, Denys Konovalov

Mit GNOME Circle fördert die GNOME-Foundation die Entwicklung von nützlichen Anwendungen und Tools für den Alltag eines GNOME-Nutzers. Diese Initiative wurde vorher bereits in einem Artikel erläutert.

In einer Artikelserie stellen wir nun verschiedene nützliche Anwendungen aus dem GNOME Circle Projekt vor.

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