Portfolio 0.9.10

Di, 2. März 2021, Ralf Hersel

Mit der neuen Version wird die Dateiverwaltung für mobile Benutzer deutlich komfortabler. Dies sind die Highlights: Das neue Release führt eine neue Startseite ein, die als Startpunkt für die Navigation dient. Neben ihrem Nutzen als "Schnellzugriff" bietet sie auch eine bessere Schnittstelle für die Verwaltung externer Geräte. Das Verschieben von Orten und Geräten auf die Startseite löste eines der grössten Probleme, das Portfolio daran hinderte, im Hochformat zu laufen.

Eine weitere Neuerung ist der Eigenschaften-Viewer. Im Moment zeigt der Viewer die grundlegendsten Eigenschaften an; später sollen weitere hinzukommen. Auch die Schnittstelle, die anderen Anwendungen erlaubt Dateien anzuzeigen, wurde implementiert. Wie diese wurden auch viele andere Dinge seit der ursprünglichen Version verbessert und verändert. Portfolio ist und fühlt sich generell schneller an, z. B. wird der Ladefortschrittsbalken nicht mehr unnötig eingeblendet, das Abbrechen von Einfügeoperationen erfolgt jetzt sofort, und die App ist in 6 verschiedenen Sprachen verfügbar.

Portfolio steht in der aktuellen Version als Flatpak zur Verfügung.

Quelle: https://blogs.gnome.org/tchx84/2021/03/01/portfolio-0-9-10/

Flameshot 0.9 erschienen

Mo, 1. März 2021, Ralf Hersel

Das beliebte Werkzeug zum Erstellen von Bildschirmaufnahmen bringt in der neuen Version 0.9 hilfreiche Änderungen mit sich. So gibt es in Flameshot nun ein neues Menü zur Konfiguration der Tastaturkürzel, eine Liste der zuletzt auf Imgur hochgeladenen Bilder und zahlreiche Detailverbesserungen.

Fast alle Funktionen des Werkzeuges können im Konfigurationsmenü mit eigenen Tastenkürzeln belegt werden. Die Upload-History zeigt eine Bildvorschau und den Zeitstempel des Imgur-Uploads. Ausserdem kann die URL kopiert oder das Bild direkt im Webbrowser geöffnet werden.

Zu den wichtigsten sonstigen Verbesserungen gehören:

  • Offizielle Unterstützung für MacOS
  • Verbesserungen beim Gnome Wayland Support
  • Option zur Verwendung des JPG Formats in der Zwischenablage
  • Symmetrische Auswahl durch Halten der Shift-Taste
  • Überprüfung auf Updates von Flameshot
  • Die Rechteck-Auswahl runded Ecken basierend auf der Dicke ab

Auf der Release-Seite des Projektes steht die Version 0.9 von Flameshot in allen denkbaren Paketformaten zum Download und zur Installation bereit. Geboten werden: deb, rpm, Snap, AppImage, Flatpak und Quellcode:

Quelle: https://github.com/flameshot-org/flameshot/releases

FreeBSD vorgestellt

Mo, 1. März 2021, Niklas

FreeBSD ist eine Weiterentwicklung der Berkeley Software Distribution, die wiederum von AT&Ts UNIX Betriebssystem abgeleitet wurde. Es ist mit tausenden Mitwirkenden eins der grössten Open-Source-Projekte. Das Projekt wirbt mit einer besonders guten Performance. Aus diesem Grund wird das System für einige der grössten Internetplattformen verwendet, wie etwa Yandex, Yahoo oder Netflix.

Aber natürlich lässt sich FreeBSD auch hervorragend auf Desktop Computern einsetzen, auch wenn das einige Schritte im Terminal erfordert. Alternativ gibt es einige auf FreeBSD aufbauende Distributionen, die gleich ein voll einsatzbereites System mit grafischem Desktop anbieten. Diese werde ich an den kommenden Tagen vorstellen.

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Linux 5.12-rc1: Frühjahrsputz im Kernel

Mo, 1. März 2021, Niklas

Am Sonntagabend kündigte Linus Torvalds den ersten Release Candidate der neuen Kernel Version 5.12 an. Er weist in seinem Post auch auf die schwierigen Umstände durch den Stromausfall in Portland aufgrund von schweren Unwettern hin.

Er habe überlegt, die Veröffentlichung zu verschieben, aber konnte doch alles rechtzeitig fertigstellen. Diese Version ist mit rund zehntausend Git Commits auch etwas kleiner, als die vorherigen. Neben neuen Treibern gibt es dieses Mal auch eine Art Frühjahrsputz: Alte, nicht mehr benötigte Treiber und Funktionen wurden aus dem Code entfernt.

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GLN008 - Linux Phones, Kommerz vs. Community, Nextcloud, Passwort-Manager, Threema

Mo, 1. März 2021, Ralf Hersel

Folge 8 des GnuLinuxNews-Podcasts, aufgenommen am 25. Februar 2021.

In dieser Folge sprechen Peter, Nils, Lioh und Ralf über Linux Smartphones, diskutieren Vor- und Nachteile von kommerziellen und Community-basierten Distributionen, empfehlen die Nextcloud für alle und geben Tipps zu Passwort-Managern. Zum Schluss gibt es ein Interview mit dem Pressesprecher der Messenger-Firma Threema.

Shownotes

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GNU/Linux Newscast 21/8

So, 28. Februar 2021, Lioh Möller

Wir freuen uns darüber euch die News der Woche in Video-Form präsentieren zu dürfen.

In dieser Ausgabe geht es um folgende Themen:

  • Linux landet auf dem Mars
  • Nextcloud Hub 21
  • 0 A.D.
  • Datenschutztest bei Videokonferenzen
  • Tails 4.16

Das Videos wird wie immer auf unserem PeerTube-Kanal publiziert und hier eingebettet. Wir freuen über Anregungen, Kritik und Wünsche von euch über die bekannten Kanäle.

DJing mit Mixxx

Fr, 26. Februar 2021, Daniel Schär

Beim Start importiert Mixxx die Musikdateien auf der Festplatte automatisch und zeigt sie dann in einem Browser an. Von da lädt man sie auf die Decks. Wahlweise werden zwei bis vier Decks angezeigt und man sieht bei jedem Deck die Beats und Cue-Punkte mit einer scrollbaren Wellenform und einer Übersichtswellenform für den ganzen Song zum schnellen Suchen.

Nun kann man das Tempo von Songs ändern, ohne deren Tonhöhe zu verändern, oder die Tonhöhe ändern, ohne die Tempo-Synchronisation zu unterbrechen, damit die Songs harmonisch ineinander überspielen. Wenn man einen Mix verlängern muss, während man den nächsten Track vorbereitet, kann man ein Segment mit 4, 8 oder 16 Beats loopen. Damit kann man spontan Remixe mit mehreren Tracks und Loops machen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Man kann auch Cue-Punkte markieren und aktivieren, sodass Loops jedes Mal exakt auf dem Beat starten. 

Bei den Equalizern kann man die Shelves (Steilheit) einstellen und mit der Crossfader-Steuerung kann man entweder schnelle Schnitte oder lange, weiche Überblendungen zwischen den Tracks erzeugen. Ein extrem praktisches Feature ist die automatische Tonarterkennung. Damit kann man Tracks nebst dem Tempo auch gezielt nach Tonart auswählen, um einen nahtlosen Übergang zu erzielen.  

Gleichzeitig bietet Mixxx auch einen Mic-Eingang, den man mit Effekten versehen kann (z.B. Ducking). LV2-Audio-Effekte werden automatisch eingebunden und können auf dem Kopfhörer vorgehört und dann im Masterkanal angewendet werden. Gesteuert wird alles entweder mit Keyboard, der Maus oder noch besser mit einem externen Controller. Hier ein mögliches Setup: 

Der finale Mix kann mit einem Klick entweder lokal aufgenommen oder via Webseite von Mixxx (ein Konto vorausgesetzt) gestreamt werden. Mixxx ist kompatibel mit einer Vielzahl von Musikdateien, wie FLAC, WAV sowie MP3, M4A/AAC, Ogg Vorbis und Opus.

Für Umsteiger von Traktor oder Serato bietet anscheinend die MIXO:BRIDGE eine Möglichkeit, die Tracks, Playlists oder sogar ganze Musikbibliotheken nach Mixxx zu transferieren. MIXO:BRIDGE ist aber laut der Homepage immer noch im Betastadium. 

Mein persönliches Fazit: Mixxx macht grossen Spass. Auch für Einsteiger ist das Programm ziemlich intuitiv, anpassbar und unheimlich reich an Features.

Es empfiehlt sich, das PPA von Mixx für die Version 2.2.4 zu installieren, da in den offiziellen Repos (von Ubuntu) vorerst nur die Version 2.2.3 ist. User werden aufgefordert zum Testen, Übersetzen und Beitragen von Controller mappings für die Finale Version von 2.3.

Englischsprachiges Handbuch: https://manual.mixxx.org/2.2/en/chapters/introduction.html

Bonedo bietet einen Crash-Kurs für Mixxx an: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/einstieg-in-die-kostenlose-mixxx-dj-software-hardware-installation-und-der-erste-mix.html

Kali Linux 2021.1 erschienen

Fr, 26. Februar 2021, Joël Schurter

Die besonders in der IT-Security- und Hacking-Szene beliebte Linux-Distribution Kali Linux hat in ihrem ersten Update im Jahr 2021 einige Änderungen und Aktualisierungen vorgenommen.

Zwar wurden in diesem Update hauptsächlich Anwendungen, Desktops etc. aktualisiert, trotzdem gibt es auich einige kleinere Neuerungen.

Die beiden standardmässig verfügbaren Desktops XFCE und KDE Plasma wurden auf die Versionen 4.16 resp. 5.20 aktualisiert. Die ISOs dieser Version kommen standardmässig mit dem XFCE Desktop daher.

Ebenfalls aktualisiert wurden die mitgelieferten Terminals/Shells mate-terminal, terminator und tilix.

Kleinere Änderungen sind auch im Bereich der vorinstallierten Tools für Pentests etc. zu finden. Dazu sind auch einige Tools neu hinzugekommen (Auswahl):

  • Airgeddon
  • AltDNS
  • Chisel
  • DNSGen
  • PSKracker
  • WordlistRaider
  • GetAllUrls
  • Und einige weitere

Neben genannten Aktualisierungen und Neuerungen wurden auch die vorinstallierten Wallpaper erneuert oder ausgetauscht.

Quelle:

https://www.kali.org/blog/kali-linux-2021-1-release/