GLN019 - Einsteiger-Distros, Freie Alternativen für Windows-Apps, Proxmox

Di, 1. Februar 2022, Ralf Hersel

Folge 19 des GnuLinuxNews-Podcasts, aufgenommen am 27. Januar 2022.

In dieser Folge sprechen Denys, Ralf und Ferdinand über Distributionen und Desktops für Einsteiger, wir schauen uns freie Alternativen für Windows Anwendungen an und beurteilen Proxmox als Virtualisierungs-Distro. Ausserdem gibt es ein Interview mit Bonnie Mehring von der Free Software Foundation Europe, in dem wir die Herkunft des Valentinstags erkunden, über den 'I love free Software'-Day sprechen und ein Gaming-Event ankündigen.

Für ein optimales Hörerlebnis, empfehlen wir eine Podcatcher-App zu verwenden. Zum Beispiel AntennaPod (Android) oder gPodder (Desktop) oder GNOME-Podcast (GNOME-Desktop).

Shownotes

GNU/Linux.ch sucht die perfekte Einsteiger-Distro

Überleben in der Hölle

Windows-Standardsoftware und Microsoft-Apps mit freien Alternativen ersetzen

Proxmox VE

  • Was ist Proxmox: Proxmox VE ist eine auf Debian basierende Open-Source-Virtualisierungsplattform zum Betrieb von virtuellen Maschinen mit einem Webinterface zur Einrichtung und Steuerung.

  • Was kann Proxmox: Proxmox verwaltet neben VMs per Qemu/KVM auch Container auf der Basis von LXC. Seit Proxmox 5.6 kann in LXC-Containern per Nested Virtualization auch Docker genutzt werden. Cloning und Templating sind weitere Funktionen.

  • Für wen ist Proxmox: Proxmox eignet sich sowohl für den privaten Bereich als auch für Unternehmen. Für zu Hause ist Proxmox interessant, wenn oft und viel virtualisiert oder containerisiert wird. In solch einem Fall bietet sich ein eigener Server zu Hause an, der über ausreichend RAM und Plattenplatz verfügt und entweder im heimischen Netz oder im Internet hängt. Im Unternehmen reicht die Funktionalität bis hin zu Shared- und Distributed-Storage mit Ceph, Clustering und Hochverfügbarkeit.

  • Bei der Hardware ist auf Intel VT/AMD-V-fähige CPU/Mainboard zu achten. Als Dateisystem steht auch ZFS zur Verfügung. LVM ist Standard.

  • Warum Proxmox: Früher nutzte ich fast täglich VirtualBox auf meinem Hauptrechner und ärgerte mich immer über die Notwendigkeit, einen etwas älteren Kernel booten zu müssen, da VBox der Entwicklung immer ein paar Wochen hinterherhinkt. Auch die Installation der Gastumgebung nervte mich, ganz abgesehen davon, dass VBox nicht durchgehend freie Software ist.

  • Also habe ich einen kleinen Proxmox-Server mit Ryzen 7, 32 GB RAM und 4 TB SSD gebaut, der im heimischen Netzwerk hängt und mir seither gute Dienste bei der Verwendung von VMs und der Containerisierung von Diensten leistet. Demnächst wird auch meine Nextcloud von einem VPS dorthin umziehen.

Interview - Bonnie Mehring (FSFE)

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Proxmox, Linux, Windows, GNU, Software, Podcast, Desktop, Mehring, Bonnie